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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
Der neue Glomer Katalog 2025/26 ist da!

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8 (Zahl)

Aus AnthroWiki
Karte VIII: Gerechtigkeit
8

Die Zahl Acht (8) gilt als Zahl des Gleichgewichts im Kosmos und der Glückseligkeit[1]. Der Fixsternhimmel mit dem Tierkreis bildet die 8. Sphäre, die nach dem geozentrischen Weltbild die sieben Planetensphären, die von den Gnostikern als niedere, finstere Welt der Verderbnis aufgefasst werden. Die Ogdoas (griech. ογδοάς), die Achtheit, bildet bereits den Übergang zur überräumlichen höheren Lichtwelt des Pleromas (griech. πλήρωμα, „Fülle“), die aus der unendlichen Gottheit emanierte. Die liegende Acht ∞, die Lemniskate, ist ein Symbol für die Unendlichkeit.

Der Achtgliedrige Pfad, wie ihn Gautama Buddha gelehrt hat, befreit den Menschen aus dem Rad der Wiedergeburten und führt ihn zum Erlöschen im Nirvana - dem Ziel des buddhistischen Erlösungsstrebens. 8 Menschen wurden nach 1 Mos 7,13 EU in der Arche Noah vor der Sintflut gerettet. Als „8. Schöpfungstag“ ist die 8 auch ein Symbol für die Auferstehung des Christus und die dadurch bewirkte Erneuerung des Menschen. Die Acht wird auch als Zahl der christlichen Taufe angesehen; Taufkapellen werden daher meist in oktogonaler Form gebaut, oft auch Säulen und Türme von Kirchen.

Das finstere Gegenbild dazu ist die sogenannte Achte Sphäre, der alles verfällt, was das Entwicklungsziel der 7 großen planetarischen Weltentwicklungsstufen, von denen Rudolf Steiner spricht, nicht erreichen. In diese Sphäre werden nach jene gestoßen, die nach der Apokalypse des Johannes zur Zeit des Jüngsten Gerichts den zweiten Tod erleiden.

Die 8 zeigt somit zwei Gesichter: sie erhebt sich über die äußere Welt, oder sie fällt hinter und unter diese zurück. Nach Rudolf Steiner bezeichnet sie einerseits die Sphäre des irdischen Wirkens der Schöpfergötter, der Elohim, andererseits ist sie aber geradezu identisch mit dem, was in den verschiedenen religiösen Überlieferungen «Hölle» oder «Unterwelt» genannt wird.

Siehe auch

Literatur

Weblinks