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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
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Einbalsamierung

Aus AnthroWiki

Die Einbalsamierung oder kurz Balsamierung ist ein zentraler Arbeitsgang der künstlichen Mumifierung, durch den der Leichnam vor Fäulnis und Verwesung bewahrt werden soll und dem Gewebe seine Elastizität zurückgegeben wird, die durch die vorangehende notwendige Trocknung verloren geht. Zur Balsamierung werden die Weichteile mit wohlriechenden und fäulnishemmenden Salbölen und Harzen getränkt. Das harzige Salböl bildet eine oberflächliche Schutzschicht, durch die die Luftfeuchtigkeit nicht mehr ins Gewebe eindringen kann und damit auch der Befall mit Schimmelpilzen und Bakterien verhindert wird. Auch werden Insekten davon abgehalten, ihre Eier im Gewebe abzulegen.

Die Grundlage des Salböls bildeten ungesättigte tierische und pflanzliche Fette und fette Öle, die gut verharzen. Dazu kamen geschmolzene Koniferenharze, Wacholderöl, Campheröl, Zimtöl, Weihrauch, Myrrhe, Galbanharz, Bienenwachs und gelegentlich auch Bitumen. Während des Herstellungsprozesses wurde die Salbölmischung auf etwa 150 °C erhitzt, um die festen Bestandteile aufzuschmelzen. Dabei wurden auch die temperaturempfindlichen Antioxidantien, wie etwa das in Pflanzenölen enthaltene Tocopherol (Vitamin E), die die Verharzung des Öls hemmen, zerstört.

Zur Balsamierung wurde das erhitzte Salböl in die Körperhöhlen gegossen und der Leichnam mit dem Öl eingerieben; bei wohlhabenden Personen wurde vermutlich der ganze Leichnam in ein Ölbad eingelegt.

Besonders kunstvoll wurde das bei der Mumifizierung im Alten Ägypten betrieben. Durch diese Mumifizierung wurde eine stärkere Bindung des Menschen an das physische Dasein in späteren Inkarnationen erreicht, verbunden mit einem stärkeren Persönlichkeitsgefühl, aber auch mit einer Neigung zum Materialismus.

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