Robert Wilhelm Bunsen

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Robert Wilhelm Eberhard Bunsen (* 30. März 1811 in Göttingen; † 16. August 1899 in Heidelberg) war ein deutscher Chemiker.

Robert Bunsen
Gedenktafel für Robert Wilhelm Bunsen an seinem Heidelberger Laboratorium

Er entwickelte zusammen mit Gustav Robert Kirchhoff die Spektralanalyse, mit deren Hilfe chemische Elemente hochspezifisch nachgewiesen werden können. Er perfektionierte den nach ihm benannten Bunsenbrenner und erfand das Bunsenelement und das Bunsen-Fotometer|.

Leben

Robert Wilhelm Bunsen
Bunsen-Mitarbeiter 1857 in Heidelberg

Frühe Jahre

Robert Bunsen kam als jüngster von vier Söhnen des Göttinger Literatur-Professors und Bibliothekars Christian Bunsen, Sohn des Philipp Christian Bunsen und dessen Ehefrau Auguste Friederike Bunsen geb. Quensel (1775–1855), einer Tochter des Carl Quensel, britisch-hannoverischer Major und Syndikus der Stadt Goslar, und der Melanie Heldberg, aus einer Juristenfamilie, zur Welt.

In der Literatur finden sich unterschiedliche Angaben zu Robert Bunsens Geburtsdatum. Während Bunsens Taufeintrag sowie ein handschriftlich verfasster Lebenslauf auf den 30. März 1811 verweisen, nennen mehrere Nachschlagewerke den 31. März als Geburtsdatum, an dem Bunsen nach Angaben seines Biographen Georg Lockemann in späteren Jahren auch seinen Geburtstag beging.[1] Nach seiner Schulzeit in Göttingen und dem Abitur auf dem Gymnasium in Holzminden studierte er Naturwissenschaften, insbesondere Chemie und auch Mathematik an der Universität Göttingen. Er fertigte 1830 eine vollständig in Latein verfasste Dissertation über die damals bekannten Hygrometer[2] an und wurde 1831 promoviert. Von 1832 bis 1833 reiste er mit einem Stipendium der Landesregierung durch das westliche Europa, um sich weiterzubilden. In dieser Zeit lernte er Friedlieb Ferdinand Runge, Justus Liebig in Gießen und Eilhard Mitscherlich in Berlin kennen. Er und die Söhne seines Patenonkels machten sich beim Frankfurter Wachensturm unbeliebt.

Göttingen

Nach seiner Rückkehr habilitierte sich Bunsen 1834 in Göttingen und begann mit Experimenten zur (Un)Löslichkeit von Metallsalzen der Arsensäure. Auch heute noch wird seine Entdeckung des Eisenoxidhydrats als Gegengift gegen eine Arsenvergiftung benutzt. Nach dem Tod von Friedrich Stromeyer (1835) und vor der Berufung von Friedrich Wöhler (1836) übernahm Bunsen die Vertretung des Lehrstuhls.

Kassel

1836 wurde Bunsen Nachfolger von Friedrich Wöhler an der Höheren Gewerbeschule (Polytechnikum) in Kassel. Hier begann er die Erforschung der Kakodyl-Verbindungen (Tetramethyldiarsan As2(CH3)4 und Abkömmlinge), wobei er sich bereits 1836 durch eine heftige Explosion am rechten Auge verletzte und teilweise erblindete. 1838 unternahm Bunsen grundlegende physikalische und chemische Untersuchungen der im Hochofen ablaufenden Prozesse (z. B. Gichtgas) in der nördlich von Kassel in Veckerhagen gelegenen, damals bedeutenden Eisenhütte.[3]

Marburg

1839 wurde Bunsen an die Universität Marburg versetzt, wo er seine Arbeiten an den Kakodyl-Verbindungen und die Entwicklung von gasanalytischen Methoden fortsetzte. Sein Wirken brachte ihm schnelle und weite Anerkennung. 1841 entwickelte Bunsen eine salpesäurehaltige Zink-Kohle-Batterie (Bunsenelement)[4][5], die preisgünstig und vielseitig verwendbar war.

Als 1845 der isländische Vulkan Hekla wieder ausgebrochen war, wurde er von der dänischen Regierung zu einer Expedition nach Island eingeladen, bei der er u. a. von Wolfgang Sartorius von Waltershausen und Carl Bergmann begleitet wurde. Nachdem sein Cousin Robert Louis Karl Bunsen, Leibarzt des Kurfürsten in Kassel, den Kurprinz Friedrich Wilhelm 1846 überzeugen konnte, erhielt er sechs Monate Urlaub. Die Analyse der mitgebrachten Gas- und Gesteinsproben beanspruchte ihn in den folgenden sechs Jahren, und es gelang ihm, die Gasanalyse zu einem exakten Verfahren auszubauen.[6] Bedeutende Schüler waren in Marburg: Hermann Kolbe, Edward Frankland, John Tyndall, Heinrich Debus.

Breslau

Robert Bunsen mit Gustav Robert Kirchhoff, links im Bild

1850 nahm Bunsen einen Ruf an die Universität Breslau an. Hier baute man ihm ein neues Laboratorium, und hier lernte er auch den Physiker Gustav Robert Kirchhoff kennen. Jedoch lehrte Bunsen in Breslau nur für drei Semester und folgte danach einem Ruf nach Heidelberg.

Heidelberg

Statue von Robert Bunsen, geschaffen von Hermann Volz, errichtet gegenüber dem Palais Haus zum Riesen in Heidelberg

1852 übernahm Bunsen den Lehrstuhl von Leopold Gmelin an der Ruprecht-Karls-Universität. Auch hier erhielt Bunsen ein neues Laboratorium und eine Dienstwohnung. Das Laboratorium galt als das modernste chemische Laboratorium Deutschlands.[7]

Bei seinen Versuchen gelang es Bunsen mittels Elektrolyse von Salzschmelzen zahlreiche Metalle wie Chrom, Magnesium, Aluminium, Mangan, Natrium, Barium, Calcium und Lithium in Elementarform zu gewinnen.

In seiner Zusammenarbeit mit Sir Henry Roscoe wurden von 1852 an die lichtinduzierte Bildung von Chlorwasserstoff aus Wasserstoff und Chlor untersucht.

Nach sieben Jahren brach Bunsen 1859 die Zusammenarbeit mit Roscoe ab und arbeitete zusammen mit Kirchhoff an der Spektralanalyse chemischer Elemente. Mit Hilfe der Spektroskopie konnten bei der Erhitzung chemischer Substanzen in Flammen die charakteristischen Spektrallinien untersucht werden. Zu diesem Zweck perfektionierte Bunsen einen besonderen Gasbrenner, der zuvor durch Michael Faraday erfunden worden war und später den Namen Bunsens erhalten sollte.

Bei der Spektralanalyse des Mineralwassers der neu erschlossenen Maxquelle in Dürkheim entdeckten Bunsen und Kirchhoff 1860/61 die Alkalimetalle Cäsium und Rubidium. Durch ihre Studien wurde es zudem möglich, die Fraunhoferlinien zu erklären und somit eine der wesentlichsten Grundlagen für die moderne Astronomie zu legen.

Bunsen unterrichtete weit über 3000 Studierende während seiner Heidelberger Zeit. Dabei wurde er von zwei oder manchmal sogar drei Assistenten unterstützt. Der „erste Assistent“ half direkt in der Vorlesung und im Laboratorium mit. Der „zweite Assistent“ betreute die Anfänger und half bei deren Praktikum. Der „dritte“ wurde bereits mit speziellen Aufgaben betraut.[7]

Ein Manuskript seines Assistenten zur Vorbereitung der Experimente und des Tafelanschriebs zur Vorlesung „Experimentelle Chemie“ tauchte nach 145 Jahren in Kalifornien auf. Inge König, eine Nachfahrin jenes Assistenten, händigte das Manuskript anlässlich der Jahresfeier der Universität Heidelberg 2004 an die Chemische Fakultät aus (heute im Archiv der Bunsen-Gesellschaft). Das aufgezeichnete Periodensystem umfasste damals 60 Elemente, bevor dann Cäsium und Rubidium mit Bleistift nachgetragen wurden.

Bunsen bot keine spezielle Ausbildung in organischer Chemie an, was zuweilen kritisiert wurde. Allerdings beschäftigte er bis zu acht weitere Dozenten, die einzelne Lehrveranstaltungen zu Organischer und Pharmazeutischer Chemie, Chemischer Technologie, Kristallographie, Gerichtlicher Chemie und Geschichte der Chemie anboten. Lötrohrübungen ergänzten das Angebot. Diese breite Palette machte den Standort Heidelberg attraktiv für Studierende aus den übrigen deutschen und europäischen Ländern und sogar aus Übersee.[7]

In der Alten Aula der Universität Heidelberg erhielt Robert Wilhelm Bunsen einen eigens für ihn namentlich gekennzeichneten Sitz.[8]

Bedeutende Schüler waren in Heidelberg: Konrad Beilstein, Emil Erlenmeyer, Henry Roscoe, Ludwig Carius, Lothar Meyer, Hans Landolt, Adolf Lieben, Adolf von Baeyer, Carl Graebe, Albert Ladenburg, Hermann Wichelhaus, Viktor Meyer, Hans Bunte, Carl Auer von Welsbach sowie August Kekulé und Leon Nikolajewitsch Schischkow (Léon Schischkoff).[7]

Alter

Grabmal Robert Wilhelm Bunsen auf dem Heidelberger Bergfriedhof, die Grabanlage befindet sich in der Abteilung V

Als Bunsen sich im Alter von 78 Jahren zurückzog, widmete er sich der Geologie, die er bis dahin nur als Hobby betrieben hatte.

Robert Wilhelm Bunsen starb am 16. August 1899 im Alter von 88 Jahren in Heidelberg. Er wurde auf dem Heidelberger Bergfriedhof beigesetzt. In seinem Nachruf sagte Roscoe:

“As an investigator, he was great. As a teacher, even greater. As a man and friend, he was greatest.”

„Als Forscher war er großartig. Als Lehrer sogar noch großartiger. Als Mensch und Freund war er der Größte.“

Wissenschaftliches Werk

In Göttingen führte Bunsen seine ersten Arbeiten über Doppel- und Tripelsalze von Cyaniden durch.[9][10]

Im Jahr 1846 erhielt Bunsen von der dänischen Regierung die Einladung, eine Expedition nach Island zu begleiten. Auf Island untersucht er den Großen Geysir. Er findet bei den austretenden Gasen Wasserstoff, Schwefelwasserstoff und Kohlendioxid. Für das Auftreten von Wasserstoff findet er die Erklärung der Spaltung von Schwefelwasserstoff in Schwefel und Wasserstoff. Eruptivgesteine und Feldspate aus Island untersuchte Bunsen in Bezug auf deren chemische Zusammensetzung.[11]

In Kassel untersuchte er organische Arsenverbindungen und den Hochofenprozess. Bei seinen ersten Arbeiten über Hochöfen fand Bunsen heraus, dass 75 % des Heizwertes der Kohle nicht genutzt wurden. In England machte Bunsen im Jahr 1847 mit Lyon Playfair Untersuchungen an englischen Hochöfen.[12][13] Er stellte fest, dass nur 20 % des Kohlenmonoxids für den Reduktionsprozess genutzt wurden und der Großteil ungenutzt aus dem Hochofen entwich. Er machte Vorschläge wie die Wärme besser genutzt werden könnte.[13] Seine Untersuchungen führten zu einer Verbesserung der Feuerungstechnik und der Nutzung des Generatorgases beim Hochofenprozess. Zwischen 1837 und 1843 untersuchte er die organische Arsenverbindung Kakodyl (Tetramethyldiarsan As2(CH3)4). Die Verbindung war damals recht bedeutend, da sich durch Gasdichtemessung die molekulare Masse sowie die anorganisch-organische Natur der Verbindung nachweisen ließ.

Er entwickelte die Iodometrie zu einem quantitativen Bestimmungsverfahren.[14]

Bunsen entwickelte den Bunsenbrenner, der zunächst mit Stadtgas und einer Zumischung von Sauerstoff betrieben wurde. Im unteren Teil des Flammenkegels konnte er Mineralsalzproben reduzieren (beispielsweise Bismutsalz zu elementaren Bismut), im oberen Teil der Flamme wurde die Probe oxidiert (Bismutsalz zu weißem Bismutoxid).

Weiterhin hat Bunsen für den Laborgebrauch die erste preisgünstige Stromquelle, das Bunsenelement auf Basis von Zink, Kohle und Salpetersäure, entwickelt.[4][5][15] Die Erfindung basierte auf Vorarbeiten von Cooper (London) und Christian Friedrich Schönbein, die erstmals beim Zink-Platin-Element das Platin durch preisgünstige Kohle ersetzten.[5] Bunsen verbesserte das Element durch die Zubereitung der Kohle und die besondere Anordnung. Das Element war bis zur Entdeckung des elektrodynamischen Prinzips nach Werner von Siemens das gebräuchlichste Element zur Stromerzeugung. Mit der elektrolytischen Abscheidung konnten Bunsen und Mitarbeiter die Elemente Magnesium,[16] Lithium,[17] Calcium,[18] und Aluminium[19] aus den geschmolzenen Chloriden gewinnen. In seinem Labor isolierte Carl Theodor Setterberg die von Bunsen entdeckten Elemente Cäsium und Rubidium und erhielt die Metalle durch Schmelzflusselektrolyse.[20]

Bedeutsam war sein 1857 veröffentlichtes Buch Gasometrische Methoden.[21] Darin wurden beispielsweise Verfahren zur Isolierung von Gasen in Glasgefäßen, Bestimmungen der Inhaltsstoffe von Gasen, Korrektur der Grahamschen Theorie zur Gasdiffusion und zu Temperaturen von Flammen erläutert.

Weitere sehr bedeutende Arbeiten Bunsens betrafen die Untersuchung der chemischen Wirkung des Lichtes.[22][23] Bunsen zerlegte das Licht mit einem Prisma und studierte die Lichtwirkung der zerlegten Strahlung auf chemische Reaktionen, Pflanzenwachstum und machte Berechnungen zur Änderung der Lichtenergie zwischen Äquator und Polarkreis oder für unterschiedliche Höhenlagen.[24]

Schon um 1826 hatte William Henry Fox Talbot Versuche zur Spektralanalyse unternommen.[25] Im Jahr 1860 veröffentlichten Bunsen und Gustav Robert Kirchhoff ihre Arbeit zur Anwendbarkeit der Spektralanalyse.[26] Das Spektroskop bestand aus einem Prisma mit zwei Linsen und einem Okular in einem Holzkasten. Das Prisma zerlegte das einheitliche weiße Licht in ein Spektrum. Brachte man eine Salzprobe in eine Bunsenbrenner-Flamme (eine Kerzenflamme brachte keine guten Resultate), so zeigte das Spektroskop für jedes Element ganz charakteristische Farblinien (Emissisionsspektren) an bestimmten Stellen des Spektrums. Mit dem Spektroskop konnten Alkali- und Erdalkalisalze sowie Indium, Thallium und Wasserstoff nachgewiesen werden.

Mit dem Spektralapparat konnten Bunsen und Kirchhoff zwei neue chemische Elemente entdecken, die sie dann auch isolierten: Rubidium und Cäsium.[27]

Der Nachweis von Elementen – auch in geringsten Spuren – in einer Substanzprobe war von nun an leicht möglich. Die chemische Zusammensetzung der Sterne konnte durch Arbeiten von Kirchhoff aufgrund der Absorptionsspektren erforscht werden.

1870 veröffentlichte Bunsen die Beschreibung seines Eis-Kalorimeters.[28] Mit dem Kalorimeter konnte Bunsen die spezifische Wärmekapazität von Stoffen ermitteln. Die Untersuchungen führten zu einer genaueren Atomgewichtsbestimmung von Indium.

Literatur

  • Heinrich Debus: Bunsen, Robert. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Bd. 47, Leipzig 1903, S. 369–376.
  • Georg Lockemann: Bunsen, Robert. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 3, Duncker & Humblot, Berlin 1957, S. 18–20 (Digitalisat).
  • Stephanie Brigitte Hoß-Hitzel: „Es lebt sich himmlisch in Heidelberg“. Robert Wilhelm Bunsen und seine Korrespondenz. Dissertation an der Universität Heidelberg 2003. [Biografie 1811–1899]
  • Christine Stock (Hrsg.): Robert Wilhelm Bunsens Korrespondenz vor dem Antritt der Heidelberger Professur (1852): kritische Edition. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2007, ISBN 3-8047-2320-9
  • Heinrich Debus: Erinnerungen an Robert Wilhelm Bunsen und seine wissenschaftlichen Leistungen: Für Studirende der Naturwissenschaften, insbesondere der Chemie. Th. G. Fischer, Kassel 1901
  • Georg Lockemann: Robert Wilhelm Bunsen. Lebensbild eines deutschen Naturforschers. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1949
  • Wilhelm Rothert: Allgemeine Hannoversche Biografie Band 1: Hannoversche Männer und Frauen seit 1866. Sponholtz, Hannover 1912, S. 84–88
  • Dagmar Drüll: Heidelberger Gelehrtenlexikon 1803–1932. Hrsg.: Rektorat der Ruprecht-Karls-Universität-Heidelberg. Springer, Berlin / Heidelberg / Tokio 2012, ISBN 978-3-642-70761-2, 324 S.

Weblinks

Commons-logo.png Commons: Robert Wilhelm Bunsen - Weitere Bilder oder Audiodateien zum Thema
 Wikisource: Robert Wilhelm Bunsen – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Martin Quack: Wann wurde Robert Wilhelm Bunsen geboren? In: Bunsen-Magazin. 2/2011, S. 56–57.
  2.  Robert (Roberto Guilielmo) Bunsen: Enumeratio ac descriptio Hygrometrorum quae inde a Saussurii temporibus proposita sunt. Commentatio praemio regio ornata. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1830, OCLC 165981289 (Aufzählung und Beschreibung der Hygrometer, die seit Saussure vorgeschlagen wurden, Bunsens Dissertation als Teil der Gesammelten Abhandlungen online im Internet Archive, online beim Münchener DigitalisierungsZentrum der Bayerischen Staatsbibliothek BSB).
  3.  Robert Bunsen: Ueber die gasförmigen Producte des Hohofens und ihre Benutzung als Brennmaterial. In: Annalen der Physik und Chemie. 122 (Pogg. Ann. 46), Nr. 2, Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1839, S. 193–227, doi:10.1002/andp.18391220202 (online bei Gallica, Bibliothèque nationale de France).
  4. 4,0 4,1  Robert Bunsen: Ueber eine neue Construction der galvanischen Säule. In: Annalen der Chemie und Pharmacie. 38, Nr. 3, C. F. Winter, Heidelberg 1841, S. 311–313, doi:10.1002/jlac.18410380307 (Die Arbeit ist datiert auf den 14. Mai 1841., online beim Internet Archive (in den gesammelten Werken); online in der HathiTrust Digital Library).
  5. 5,0 5,1 5,2  Robert Bunsen: Ueber die Anwendung der Kohle zu Volta'schen Batterien. In: Annalen der Physik und Chemie. 130 (Pogg. Ann. 54), Nr. 11, Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1841, S. 417–430, doi:10.1002/andp.18411301109 (online bei Gallica, Bibliothèque nationale de France).
  6. Philipps-Universität Marburg: Bunsen in Marburg
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 Wolfgang U. Eckart, Klaus Hübner und Christine Nawa: Aufschwung der Naturwissenschaften - Bunsen, Kirchhoff und Helmholtz, in: Universität Heidelberg, Leibniz–Institut für Länderkunde, [[w:Peter Meusburger|]] und Thomas Schuch, herausgegeben im Auftrag des Rektors Bernhard Eitel: Wissenschaftsatlas der Universität Heidelberg, Bibliotheca Palatina, Knittlingen 2011, S. 96–98; Englische Übersetzung: Wolfgang U. Eckart, Klaus Hübner, and Christine Nawa: The Rise of the Natural Sciences - Bunsen, Kirchhoff, and Helmholtz, in: Heidelberg University, Leibniz Institute for Regional Geography Leipzig, Peter Meusburger and Thomas Schuch (eds.) on behalf of Rector Bernhard Eitel: Wissenschaftsatlas of Heidelberg University, Bibliotheca Palatina, Knittlingen, 2012, S. 96–98.
  8. Universität Heidelberg: Alte Aula 360°, abgerufen am 10. Juli 2017.
  9.  Robert Bunsen: Ueber einige eigenthümliche Verbindungen der Doppelcyanüre mit Ammoniak. In: Annalen der Physik und Chemie. 110 (Pogg. Ann. 34), Nr. 1, Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1835, S. 131–147, doi:10.1002/andp.18351100114 (online bei Gallica, Bibliothèque nationale de France).
  10.  Robert Bunsen: Untersuchungen über die Doppelcyanüre. In: Annalen der Physik und Chemie. 112 (Pogg. Ann. 36), Nr. 11, Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1835, S. 404–417, doi:10.1002/andp.18351121108 (online bei Gallica, Bibliothèque nationale de France).
  11.  Robert Bunsen: Ueber die Processe der vulkanischen Gesteinsbildungen Islands. In: Annalen der Physik und Chemie. 159 (Pogg. Ann. 83), Nr. 6, Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1851, S. 197–272, doi:10.1002/andp.18511590602 (online bei Gallica, Bibliothèque nationale de France).
  12. W. P. Doyle: Lyon Playfair (1818-1898). In: About Us > History > Professors > Lyon Playfair. The University of Edinburgh. Abgerufen am 2019-03-28.
  13. 13,0 13,1  Robert Bunsen, Lyon Playfair: Untersuchungen über den Process der englischen Roheisenbereitung. In: Journal für Praktische Chemie. 42, Nr. 1, Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1847, S. 145–188, 257–275 und 385–400, doi:10.1002/prac.18470420123 (1. Teil online, 2. Teil online doi: 10.1002/prac.18470420136, 3. Teil online, doi: 10.1002/prac.18470420153).
  14.  Robert Bunsen: Ueber eine volumetrische Methode von sehr allgemeiner Anwendbarkeit. In: Annalen der Chemie und Pharmacie. 86, Nr. 3, C. F. Winter, Heidelberg 1853, S. 265–291, doi:10.1002/jlac.18530860302 (online in der HathiTrust Digital Library).
  15.  Bunsen's verbesserte Kohlenbatterie und einige Versuche mit derselben. In: Annalen der Physik und Chemie. 136 (Pogg. Ann. 60), Nr. 11, 1843, S. 402–405, doi:10.1002/andp.18431361110 (online bei Gallica, Bibliothèque nationale de France).
  16.  Robert Bunsen: Darstellung des Magnesiums auf electrolytischem Wege. In: Annalen der Chemie und Pharmacie. 82, Nr. 2, C. F. Winter, Heidelberg 1852, S. 137–145, doi:10.1002/jlac.18520820202 (online im Internet Archive).
  17.  Robert Bunsen: Darstellung des Lithiums. In: Annalen der Chemie und Pharmacie. 94, Nr. 1, C. F. Winter, Leipzig und Heidelberg 1855, S. 107–111, doi:10.1002/jlac.18550940112 (online im Internet Archive).
  18.  Dr. Augustus Matthiessen: Electrolytische Darstellung der Metalle der Alkalien und Erden. In: Annalen der Chemie und Pharmacie. 93, Nr. 3, C. F. Winter, Heidelberg und Leipzig 1855, S. 277–286, doi:10.1002/jlac.18550930302 (Die Arbeit ist datiert auf den 16. Dezember 1854., online in der HathiTrust Digital Library).
  19.  Robert Bunsen: Notiz über die elektrolytische Gewinnung der Erd- und Alkalimetalle. In: Annalen der Physik und Chemie. 168 (Pogg. Ann. 92), Nr. 8, Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1854, S. 648–651, doi:10.1002/andp.18541680812 (https://archive.org/details/gesammelteabhan01bunsgoog/page/n655).
  20.  Carl Setterberg: Ueber die Darstellung von Rubidium- und Cäsiumverbindungen und über die Gewinnung der Metalle selbst. In: Justus Liebig's Annalen der Chemie. 211, Nr. 1, 1882, S. 100–116, doi:10.1002/jlac.18822110105 (http://doi.wiley.com/10.1002/jlac.18822110105).
  21.  Robert Bunsen: Gasometrische Methoden. Verlag Friedrich Vieweg und Sohn, Braunschweig 1857, OCLC 4838029 (Neuauflage 2006 als Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften Band 296, ISBN 9783817132966, eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche, online bei e-rara.ch der ETH-Bibliothek).
  22.  Robert Bunsen, Henry Roscoe: Photochemische Untersuchungen. Zweite Abhandlung. Maaßbestimmung der chemischen Wirkungen des Lichts. In: Annalen der Physik und Chemie. 176 (Pogg. Ann. 100), Nr. 1, Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1857, S. 43–88, doi:10.1002/andp.18571760104 (online bei Gallica, Bibliothèque nationale de France.).
  23.  Robert Bunsen, Henry Roscoe: Photochemische Untersuchungen. Vierte Abhandlung. Optische und chemische Extinction der Strahlen. In: Annalen der Physik und Chemie. 177 (Pogg. Ann. 101), Nr. 6, Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1857, S. 235–263, doi:10.1002/andp.18571770605 (Gallica, Bibliothèque nationale de France).
  24.  Robert Bunsen, Henry Roscoe: Photochemische Untersuchungen. Fünfte Abhandlung. In: Annalen der Physik und Chemie. 184, Nr. 10, Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1859, S. 193–273, doi:10.1002/andp.18591841002 (online bei Gallica, Bibliothèque nationale de France).
  25. Jochen Hennig: Der Spektralapparat Kirchhoffs und Bunsens. Deutsches Museum, Verlag für Geschichte der Naturwissenschaften und Technik, 2003
  26.  G. Kirchhoff, Robert Bunsen: Chemische Analyse durch Spectralbeobachtungen. In: Annalen der Physik und Chemie. 186 (Pogg. Ann. 110), Nr. 6, Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1860, S. 161–189, doi:10.1002/andp.18601860602 (Originalarbeit auch im Journal für Praktische Chemie, Band 80, Nr. 1, doi: 10.1002/prac.18600800151, online bei Gallica, Bibliothèque nationale de France, digitale Neuausgabe, Universität Heidelberg 2008).
  27.  Gustav Kirchhoff, Robert Bunsen: Chemische Analyse durch Spectralbeobachtungen. Zweite Abhandlung. In: Annalen der Physik und Chemie. 189 (Pogg. Ann. 113), Nr. 7, Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1861, S. 337–381, doi:10.1002/andp.18611890702 (online bei Gallica, Bibliothèque nationale de France).
  28.  Robert Bunsen: Calorimetrische Untersuchungen. In: Annalen der Physik und Chemie. 217 (Pogg. Ann. 141), Nr. 9, Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1870, S. 1–31, doi:10.1002/andp.18702170903 (online bei Gallica, Bibliothèque nationale de France).
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