Steinfrucht

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Pfirsich als Beispiel für eine Steinfrucht mit hartem Endokarp

Steinfrüchte sind Schließfrüchte, bei denen die Samen von einem verholzten Kern umschlossen sind. Dabei ist das Exokarp häutig, das Mesokarp fleischig oder auch ledrig-faserig, während das Endokarp den holzigen Stein (Steinkern) bildet, in dem oft ein Samen liegt, es können aber auch mehrere Samen enthalten sein. Der Steinkern wird auch als Pyrene oder die Steinschale (Endokarp) als Putamen bezeichnet.[1][2]

Es besteht in den meisten Fällen ein Zusammenhang mit einer Anpassung an Endozoochorie, die Samenausbreitung durch fruchtfressende Tiere. Der Samen wird dabei durch das verholzte Endokarp, die innere Schicht der Fruchtwand, vor Beschädigung geschützt. Drumherum bilden die äußeren Schichten der Fruchtwand, das Meso- und Exokarp, fleischig-saftige, aus lebenden Zellen aufgebaute Anteile aus. Diese sind nicht immer für den Menschen genießbar (zum Beispiel bei der Kokosnuss).

Steinfrüchte sind unter anderem:

Sonderformen sind die Sammelsteinfrucht, wie z. B. die Brombeere und die Himbeere sowie der Steinfruchtverband (z. B. Feige, Jackfrucht).

Siehe auch

Weblinks

 Wiktionary: Steinfrucht – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
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Einzelnachweise

  1. Michael G. Simpson: Plant Systematics. Academic Press, 2006, ISBN 978-0-12-644460-5, S. 386.
  2. G. W. Bischoff: Wörterbuch der beschreibenden Botanik. Schweizerbart, 1839, S. 163, eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche.
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