Tier mit zehn Hörnern und sieben Köpfen

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Das Tier mit zehn Hörnern und sieben Köpfen, das aus dem Meer aufsteigt, wird im 13. Kapitel der Apokalypse des Johannes geschildert, nachdem die siebente Posaune ertönt ist. Zuvor war die Frau mit der Sonne bekleidet erschienen, die den Mond zu ihren Füßen hat und mit dem Kind, das sie gebiert, von dem großen roten Drachen, der luziferischen Schlange, verfolgt wird. Die Sonne wird sich zu dieser wieder mit der Erde vereinigt haben (→ Wiedervereinigung der Sonne mit der Erde) und die Erde in den astralen Zustand übergehen. Der Mond wird dabei als tote Schlacke ausgeschieden werden und umkreist als eine Art verhärteter Nebenplanet die mit der Sonne wiedervereinigte Erde.

„1 Und ich sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen. 2 Und das Tier, das ich sah, war gleich einem Panther und seine Füße wie Bärenfüße und sein Rachen wie ein Löwenrachen. Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht. 3 Und ich sah eines seiner Häupter, als wäre es tödlich verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil. Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier, 4 und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich und wer kann mit ihm kämpfen? 5 Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang. 6 Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und seine Hütte und die im Himmel wohnen. 7 Und es wurde ihm gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und es wurde ihm gegeben Macht über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen. 8 Und alle, die auf Erden wohnen, werden ihn anbeten, alle, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist. 9 Hat jemand Ohren, der höre! 10 Wenn jemand ins Gefängnis soll, dann wird er ins Gefängnis kommen; wenn jemand mit dem Schwert getötet werden soll, dann wird er mit dem Schwert getötet. Hier ist Geduld und Glaube der Heiligen!“

off 13,1-10 [1]

Das Tier mit den sieben Häuptern und zehn Hörnern ist ein imaginatives Bild für den Teil der Menschheit, der durch den ahrimanischen und asurischen Einfluss zum Sklaven seiner tierischen Instinkte geworden ist. Jene Menschen aber, die sich voll bewusst der schwarzen Magie verschrieben haben, ermöglichen die irdische Inkarnation des Sonnendämoniums Sorat, des Tieres mit den zwei Hörnern, das anschließend aus der Erde aufsteigt.

Dasjenige, was vom Ätherischen im Menschen veranlagt ist, wird in der okkulten Sprache der Apokalypse als «Kopf» bezeichnet und erscheint auch so dem hellsichtigen Blick. Sieben solcher ätherischen Häupter wurden in der atlantischen Zeit gebildet. In den ersten vier Epochen war der Mensch noch ganz in die Gruppenseele eingebunden, die sich dem hellsichtigen Blick in den typischen Gestalten von Löwe, Adler, Stier und Mensch zeigen, wie man sie auch in der Sphinxgestalt findet. In den letzten drei atlantischen Epochen, als bereits das Ich-Bewusstsein erwachte, verloren sich die noch tierartigen Formen der Häupter und sie wurden immer ähnlicher dem modernen Menschenhaupt. Insgesamt wurden so im Ätherischen sieben Häupter geformt.

Was durch ein Glied des Ätherleibs hingegen physisch im Menschen bewirkt wird, nennt man «Horn». Obwohl die Geschlechtertrennung bereits stattgefunden hatte, nahmen die Menschen ihre Geschlechtlichkeit nicht wahr, solange sie noch fest mit der Gruppenseele verbunden waren. Der Fortpflanzungsakt geschah im Schlaf und die Menschengestalt erschien ihnen noch in einer einheitlichen geschlechtslosen Form. Dem entsprechen die ersten vier „Hörnern“. Ab der fünften atlantischen Epoche, in der das Denken und damit das Selbstbewusstsein bei den Ur-Semiten erwachte, muss man jeweils eine männliche und eine weibliche Gestalt unterscheiden. Es folgen darum jetzt nicht bloß drei, sondern sechs „Hörner“ in den letzten drei atlantischen Entwicklungsperioden. Insgesamt hat ergibt das zehn Hörner (4 + 2x3 = 10).

„Und nunmehr müssen wir uns erinnern, daß nur der fortgeschrittenere Teil der Wesenheiten, der vom Prinzip des Christus imprägnierte Teil, diese Entwickelung durchgemacht hat. Der ist so weit gekommen; diejenigen aber, die in der Materie verhärtet sind, sind herausgefallen, haben sozusagen eine. Art Nebenplaneten von verhärteter, verfleischlichter Materie gebildet. Nun erinnern wir uns einmal, wie, astralisch gesehen, für den Hellseher der Mensch hervortrat, bevor er auf die Erde herunterstieg als physisches Wesen. Erinnern wir uns, daß wir genau hingewiesen haben darauf, daß der Mensch in den vier Typen seiner Gruppenseele erschien, in der Gestalt des Löwen, des Adlers, des Ochsen und des Menschen. Diese vier Typen der Gruppenseele treten uns sozusagen entgegen, bevor der Mensch heruntersteigt ins Physische, bevor er individualisiert wird. Diese vier typischen Gestalten, die der Mensch gehabt hat, bevor er in den physischen Leib hereingetreten ist, sind am heutigen physischen Menschen nicht sichtbar; die sind in der Gewalt der Seele. Wie Kautschuk ist es hereingepreßt in die menschliche Form. In der Tat ist es so: Wenn der Mensch sich nicht in seiner Gewalt hat, wenn seine Seele schweigt, entweder dadurch, daß er schläft oder sonst in einem mehr oder weniger bewußtlosen Zustand ist, dann sieht man heute noch, wie der entsprechende Tiertypus herauskommt. Aber der Mensch hat im Grunde genommen dadurch, daß er heruntergestiegen ist auf den physischen Plan, diesen Tiertypus überwunden. Wann ist dem Menschen die Fähigkeit gegeben worden, im Astralischen den Tiertypus zu überwinden?

Erinnern wir uns, daß wir gesprochen haben von den sieben Zeiträumen der atlantischen Entwickelung. Diese sieben Zeiträume umfassen vier erste und drei letzte. Die vier ersten waren so, daß der Mensch noch durchaus Gruppenseele war. Dann, im fünften Zeitraum, ist der erste Impuls zur Ich-Seele entstanden. Wir haben also vier Entwickelungsstufen in der Atlantis, in denen der Mensch erst als Gruppenseele aufrückt, und jeder der vier ersten atlantischen Rassen entspricht eine der typischen Tiergestalten, Löwe, Adler, Kalb oder Stier, und Mensch. Das geht in den Menschen über im fünften Zeitraum, da verlieren sich diese typischen Gestalten. Denken Sie sich nun einmal, daß der Mensch in seiner jetzigen Zeit sich durchdringt mit dem Christus-Prinzip und dadurch immer mehr und mehr überwindet das Tierische. Wenn er sich aber nicht durchdringt mit dem Christus-Prinzip, dann überwindet er das Tierische nicht. Die vier typischen Köpfe, Löwe, Adler, Stier und Mensch, die bleiben sozusagen als etwas, was seine Gestalt wiederum annimmt, wenn es nun wiederum hervortreten kann, und dazu kommen noch drei andere, die von den drei letzten Rassen der atlantischen Entwickelung, wo der Mensch schon angefangen hatte, Mensch zu sein. Diese drei bleiben auch, wenn der Mensch nicht durch seine Seele daran arbeitet, daß dieses Tierische verschwindet. Wie wird also der Mensch, der während unserer Zeit das Christus-Prinzip nicht aufgenommen hat, auf der vergeistigten Erde erscheinen? Er wird in der Materialität erscheinen; in den Gestalten, aus denen er gekommen ist, wird er sich wieder zeigen. Er hat diese Tiergestalten gehabt und hat noch drei dazu durchgemacht. Das, was die Tierheit hätte überwinden können, ist nun von ihm unbenutzt gelassen worden. Die Tierheit springt wieder hervor, und zwar in sieben Gestalten. Wie einst in Atlantis die vier Köpfe auftauchten, der Tier-Mensch, so werden auftauchen aus der verwandelten Erde, aus der astralisierten Erde sieben solche typische Köpfe, und es wird sich das Schauspiel wiederholen, welches sich dazumal abgespielt hat. Der geistige Mensch war in seiner Anlage vorhanden, aber er konnte noch nicht eine individuelle Gestalt ausbilden, er bildete die vier Tierköpfe aus. Der geistige Mensch in seiner Anlage wird dargestellt auch für die damalige Zeit durch das Weib, das den Menschen gebiert. Es wird auch der Mensch der Zukunft dargestellt durch das Weib, das den geistigen Menschen gebiert. Aber dasjenige, was im Fleisch geblieben ist, wird auf der Nebenerde dargestellt durch das Tier mit den sieben Köpfen. Wie damals vier Köpfe da waren, bevor der Mensch die Möglichkeit hatte, die Tierheit zu überwinden, so erscheinen diejenigen, die in der Tierheit geblieben sind, als eine Gesamtheit, als das Tier mit den sieben Köpfen.“ (Lit.:GA 104, S. 186ff)

„Dasjenige aber, was physisch im Menschen bewirkt wird durch irgendein Glied des Ätherleibes, das nennt man ein «Horn». Ein «Horn» ist in der Sprache der Mysterien also eine sehr geheimnisvolle Sache. Dasjenige, was zum Beispiel im Menschen physisch bewirkt worden ist dadurch, daß er einmal durchgegangen ist durch diejenige Rasse der atlantischen Zeit, in welcher typisch der Löwe als Gruppenseele da war, das nennt man ein Horn. Also das Physische, das von irgendeinem Glied des Ätherleibes herkommt, nennt man ein «Horn». Ein Horn ist zum Beispiel das Organ, welches der äußere physische Ausdruck für irgend etwas Ätherisches ist. Nun will ich Ihnen konkret sprechen. Alle physischen Organe des Menschen sind eigentlich verdichtete Ätherorgane, sind aus dem verdichteten Ätherleib hervorgegangen. Betrachten wir das menschliche Herz. Es ist heute ein physisches Organ, aber es ist aus einem Ätherorgan heraus verdichtet. Dieses heutige menschliche Herz hat seine Anlage erhalten damals, als der Mensch durch die Gruppenseelenhaftigkeit hindurchgegangen ist, die mit dem Löwen bezeichnet wird. Also ist das Herz das «Horn» des Löwenkopfes, denn als der Ätherleib so weit war, daß der Mensch erschien mit der Gruppenseele, die im Löwenkopf symbolisiert wird, da hat sich die Anlage gebildet, die später das physische Herz wurde. Aus dieser Anlage des Löwenmenschen entstand die heutige menschliche physische Herzanlage. Während wir also den Ätherleib zurückführen in seiner Entstehung auf die Verwandlung eines «Kopfes» in den anderen, auf das Hinzufügen des einen Kopfes zum anderen, fassen wir den menschlich physischen Leib auf als das Hinzufügen eines «Hornes» zum andern. Tatsächlich besteht der menschliche Ätherleib aus «Köpfen», der menschliche physische Leib aus «Hörnern». Das ist die Sprache der Mysterien. Alle Organe des Menschen sind aus dem Ätherleib herausgebildet, sind also lauter «Hörner».“ (Lit.:GA 104, S. 188f)

„Vier von diesen Zuständen ... hat der Mensch während der atlantischen Zeit so durchgemacht, daß er sich fühlte als eine Gruppenseele, wie wir sie angegeben haben als Adler, Löwe, Stier und Mensch. Diese vier Gruppenseelen bildete er nach und nach aus während dieser vier Grundrassen der atlantischen Zeit. Weil nun immer Rassen übrigbleiben, wie die indische zum Beispiel übriggeblieben ist, obwohl sich spätere entwickelt haben — die Dinge leben ineinander —, darum blieben auch die vier Köpfe, welche die Gruppenseelen angaben am Beginn der fünften atlantischen Kulturepoche. Wir haben dieses vierköpfige Tier [...]

Diesen vier Köpfen entsprechend hat der Mensch vier Teile seines physischen Leibes. Das sind zunächst die vier «Hörner», so daß Sie sich denken können: Weil der Mensch ein ätherischer Mensch war, hatte er vier Köpfe, vier Tierköpfe — nur der letzte ist schon Menschentier —, denn das ist damit gemeint. Er war vierköpfig, und jedes Kraftsystem, das einem dieser Köpfe entspricht, bildete physische Organe. Wir haben gestern gesehen, daß es ein Kraftsystem war, das unser Herz bildete, nämlich dasjenige, das mit dem Löwenkopf zusammenhängt. Es sind die einzelnen Organe des Menschen wie Verdichtungen der entsprechenden Glieder des ätherischen Leibes [...]

Man bezeichnet den Menschen, wie er gerade in der vierten Periode der atlantischen Zeit geworden ist, als ein Tier mit vier Köpfen und vier Hörnern. Jetzt entwickelt er sich zum individuellen Menschen weiter. Das beginnt dann in der Nähe des heutigen Irland. Der Mensch geht durch drei letzte Perioden durch, und zwar so, daß er die Anlage zum Ich-Menschen hat. Da bildet er zunächst, wenn Sie äußerlich seinen physischen Entwickelungsgang verfolgen, keinen Tierkörper mehr aus, sondern ist zum Menschen aufgestiegen. Er bildet die Menschheit immer mehr aus, bis er das Christus-Prinzip aufnimmt.“ (Lit.:GA 104, S. 208ff)

„Bis zu diesem Ereignis, wo der Mensch überging in die Menschenseelenhaftigkeit, da war den Blicken der Menschen total verborgen, was später offenbar geworden ist. Der Mensch hatte eine Art dumpfen, dämmerhaften Bewußtseins. Wenn er morgens aufwachte, sah er alles sozusagen wie von Nebelgebilden umgeben, und wenn er einschlief, war er in der geistigen Welt. Die erschien ihm in Bildern, denn das ist die Natur der geistigen Welt. Nun will ich Ihnen etwas beschreiben, was sich abspielte, bevor der Mensch physisch in den Menschenzustand übergegangen ist, bevor er eingetreten ist aus der Gruppenseelenhaftigkeit zum vollen Ich-Bewußtsein.

Was der Mensch hier auf der Erde erlebte, das bestand nur in einer Anzahl von Erfahrungen. Dann schlief er ein und war während des Schlafes in dumpfem Bewußtsein in einer geistigen Welt, wo er zwischen Göttern und Geistern lebte, wovon ein Nachklang in den Mythen und Sagen vorhanden ist. Da erlebte er gewaltige Bilder, zum Beispiel das Bild, daß er zwei anderen Wesen begegnete, daß die beiden Steine hinter sich warfen und daß aus den Steinen, die hingeworfen waren, andere gleichgeartete Wesen aus der Erde herauswuchsen, Wesen, wie sie selber waren. Das waren Erlebnisse, wie sie der Mensch noch die ganze vierte Periode der atlantischen Zeit hindurch hatte. Wenn wir das deutlich aussprechen wollen, so müssen wir sagen: Alle Fortpflanzung des Menschen geschah nicht im Bewußtsein des Wachens, sondern im Bewußtsein des Schlafes. — Wenn der Mensch außer seinem physischen Leib und in der geistigen Welt war, da brachte er sozusagen in diesem Bewußtseinszustand, wo ihm alles in Bildern erschien, dasjenige, was an Tatsachen für die Fortpflanzung zu geschehen hatte, in Bewegung, und der ganze Fortpflanzungsakt war in Geistiges gehüllt, erschien ihm in dem Bilde des Steinwerfens hinter sich. Der ganze Fortpflanzungsakt war gehüllt in geistiges Bewußtsein, lag hinter dem Tagesbewußtsein. Der Mensch wußte nichts vom Geschlechtlichen. Im Tagesbewußtsein sah er sich nicht so, als ob er in zwei Geschlechtern vorhanden wäre, und seine Seele war unberührt von jedem Gedanken an das Geschlechtliche. Nicht, als ob es nicht vorhanden gewesen wäre. Es war vorhanden, aber es ruhte im Dunkel eines geistigen Bewußtseins. Es war für den Menschen während des Tagesbewußtseins nicht vorhanden.

Mit der Erringung der ersten Anlage zum Ich-Bewußtsein wird dem Menschen die Geschlechtlichkeit erst bewußt. Das ist der Moment, der uns in der Bibel dargestellt wird, wo Adam und Eva gewahr werden, daß es etwas wie eine Geschlechtlichkeit gibt. Diesen bedeutungsvollen dramatischen Moment, hierher haben wir ihn in der Erdenentwickelung zu setzen. Und wenn Sie hellseherisch zurückblicken auf die Zeit, die voranging, so sehen Sie von dem Menschen eben nur dasjenige, was die Werkzeuge des Geistes sind. Das andere war überhaupt nicht zu sehen. Der Mensch war nur seiner oberen Gestalt nach zu sehen. Und von dem genannten Zeitpunkt an fing man an, den Menschen ganz zu sehen. Es ist uns jetzt begreiflich, warum die Menschen sich nun verhüllten. Vorher sahen sie nichts, was sie hätten verhüllen sollen. So trat der Mensch allmählich ins Äußere heraus.

Wenn wir die äußere Menschengestalt als das Verdichtete des Ätherischen betrachten, so haben wir in der vierten atlantischen Stufe zu den vier Gruppenseelenköpfen die vier Hörner. Jetzt aber beginnt sich für die drei letzten atlantischen Epochen im Physischen ein Doppeltes auszubilden. Für jede Stufe, wo sich weiter ein Gruppenseelenkopf ausbilden sollte, büdete sich ein doppeltes Physisches, männlich und weiblich, aus. Sie haben für die vier ersten Stufen den Menschen gebildet mit vier Köpfen, das verdickte Ätherische mit vier Hörnern. Jetzt haben wir drei folgende Köpfe, die nicht sichtbar sind, weil die äußere Menschengestalt sie aufnimmt, weil sie nicht zur Darstellung kommen. Diese drei sind nur für den Hellseher wahrzunehmen, drei ätherische Köpfe, die Hauptmenschenköpfe, und dazu je zwei Hörner, die wie Schatten neben ihm sind, wie Doppelschatten. So haben wir, als die atlantische Flut hereinbrach, sieben Gattungs- oder Gruppenseelenköpfe, wovon die drei letzten immer so erscheinen, daß sie ihr Physisches in zweifacher Gestalt haben, immer als Männliches und Weibliches. Daraus sehen Sie, daß die ganze Gruppenseelenhaftigkeit des Menschen am Ende der atlantischen Zeit, wenn auch das Spätere unsichtbar bleibt, sieben Köpfe und zehn Hörner hat. Die vier ersten Köpfe bekommen kein Männliches und Weibliches getrennt an Hörnern, die drei letzten bekommen aber Männliches und Weibliches getrennt.

Die sieben Köpfe und zehn Hörner hat der Mensch in sich. Das muß er nun so bearbeiten durch die Aufnahme des Christus-Prinzipes, daß sie sozusagen vernichtet werden. Denn jedesmal, wenn heute der Mensch stirbt, ist in seinem astralischen Leibe sehr wohl zu sehen die Siebenköpfigkeit und Zehnhörnigkeit. Das wird nur zusammengehalten wie Kautschuk, der entsprechend gebildet wird. Nehmen Sie an, der Mensch verhärtete sich während unserer Zeit gegen das Christus-Prinzip und käme an in der Zeit des großen Krieges aller gegen alle, ohne das Christus-Erlebnis gehabt zu haben, käme an und hätte den Christus von sich gestoßen, dann würde, wenn die Erde ins Astralische übergeht, dasjenige, was da war, wozu er es gebracht hat, was er hätte umwandeln sollen, hervorspringen, hervorspringen in seiner alten Gestalt. Das Tier würde erscheinen mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern, während für diejenigen, die das Christus-Prinzip aufgenommen haben, die Geschlechtlichkeit wiederum überwunden sein wird. Die Verhärteten werden die sechshörnige Geschlechtlichkeit wohl bewahren und werden in ihrer Ganzheit erscheinen als das Tier mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern, die veranlagt worden sind in der atlantischen Zeit.“ (Lit.:GA 104, S. 210ff)

Als der fünfte Engel seine Zornesschale ausgießt, wird das Reich des Tieres verfinstert:

„10 Und der fünfte Engel goss aus seine Schale auf den Thron des Tieres; und sein Reich wurde verfinstert, und die Menschen zerbissen ihre Zungen vor Schmerzen 11 und lästerten Gott im Himmel wegen ihrer Schmerzen und wegen ihrer Geschwüre und taten nicht Buße für ihre Werke.“

Off 17,10-11 LUT

Literatur

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