Grönland

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Grönland (Vorlage:KlS, dänisch Grønland [ˈgʁɶnlanʔ], deutsch ‚Grünland‘) ist die größte Insel der Erde und wird geografisch zu Nordamerika und geologisch zu dessen arktischer Teilregion gezählt. Aus politischer Sicht ist es ein autonomer Bestandteil des Königreichs Dänemark. Das Land hat, abgesehen von Antarktika, die geringste Bevölkerungsdichte der Welt.

Geographie

Satellitenfoto

Grönland reicht von 59° 46′ nördlicher Breite (Kap Farvel) bis 83° 40′ nördlicher Breite (Kaffeklubben-Insel bei Kap Morris Jesup) und ist 2650 km lang. Die Breite beträgt maximal 1200 km von Kap Alexander im Westen bis Nordostrundingen im Osten. Grönlands Nordküste ist mit 710 km Abstand die dem Nordpol am nächsten gelegene größere zusammenhängende Landmasse.

Im Norden der Insel liegt der vereiste Arktische Ozean mit seinen Randmeeren Lincolnsee und Wandelsee. Im Osten grenzt sie an die Grönlandsee und an die Irmingersee, im Westen an die Davisstraße und die Baffin Bay, alles Randmeere des Atlantiks. Im Nordwesten geht Grönland in die sehr zerklüftete und weitläufige Inselwelt der Königin-Elisabeth-Inseln über. Dort ist Grönland durch die Naresstraße, die die Baffin Bay mit der Lincolnsee verbindet und bereits zum Arktischen Ozean gehört, von der Ellesmere-Insel (Teil der Königin-Elisabeth-Inseln) getrennt.

Grönland hat überaus große Eisvorkommen. Der bis 3400 m mächtige, durchschnittlich 2000 m starke Grönländische Eisschild bewegt sich an den Küsten zum Meer und lässt oft Eisberge von mehreren Kilometern Länge entstehen.

Kalbender Gletscher auf Grönland
Topographie unter dem Eisschild

Lediglich 410.000 km² der Fläche Grönlands sind eisfrei, das sind 18,9 % (zum Vergleich: die Fläche Deutschlands beträgt 357.376 km²). Auf Grönland lastet mit bis zu 3400 m Mächtigkeit der zweitgrößte Eisschild des Planeten, nur übertroffen vom stellenweise mehr als 4700 m dicken Antarktischen Eisschild. Würde das gesamte Inlandeis Grönlands (2,85 Mio. km³) schmelzen, würde der Meeresspiegel weltweit um 7,4 Meter steigen.[1] Von der Eislast befreit würde die Insel in ihren Zentralbereichen, die heute teilweise unter den Meeresspiegel gedrückt werden, um rund 800 Meter aufsteigen (postglaziale Landhebung).[1] Die Vereisung setzte vor etwa 2,7 Millionen Jahren ein. Damals setzte durch die Schließung der Landenge von Panama eine neue Phase des Känozoischen Eiszeitalters ein, die Gebirge im Osten der Insel waren hoch genug gehoben worden und die Insel in ausreichende Polnähe geraten, um die bis heute anhaltende Vergletscherung auszulösen.[2] Für das Volumen der Grönland-Eisdecke war für 2006 eine jährliche Abnahme von 240 km³ errechnet worden, was einer Verdreifachung der Rate gegenüber dem Beobachtungszeitraum 1997–2003 entspricht.[3] Zwischen 2011 und 2014 verlor der Eisschild auf Grönland im Schnitt etwa 269 Mrd. Tonnen (ca. 293 km³) Eis pro Jahr.[4]

Am Nordrand Grönlands geht dessen Eisdecke direkt in die (schwimmende) Eiskappe des Nordpolarmeeres über. Die jahreszeitlich stark schwankende Ausdehnung der gesamten Nordpolareisfläche (einschließlich Grönlandeis) hatte sich von 1972 bis 2011 auf etwa 4,24 Mio. km² im Sommer halbiert.[5]

Im Süden ist Grönland ein leicht gewelltes Hochland, das an der Küste durch zahlreiche Fjorde, Buchten und Meeresstraßen gegliedert ist. Im Zentrum und im Norden besteht der Untergrund aus einem riesigen, zum Teil unter dem Meeresspiegel liegenden Becken. An seinem Hochlandsrand umsäumen Grönland sehr hohe Berge und Gebirge, die im Watkins-Gebirge am Ostrand der Insel mit dem Gunnbjørn Fjeld, der auch als Hvitserk bezeichnet wird, bis zu 3694 m hoch aufragen.

Im Jahr 2013 wurde durch die Auswertung von Daten eines speziellen Bodenradars, der das Eis durchdringt, eine der weltweit größten Schluchten unter dem zentralen und nördlichen Eisschild entdeckt. Diese verläuft vom Zentrum Grönlands westlich oder südwestlich vom Summit kurvig in Richtung Nordküste, wo sie unter dem Petermann-Gletscher in das Hall-Becken der Nares-Straße mündet. Die Schlucht ist mit einer Länge von mindestens 750 km länger als der Grand Canyon und wird deshalb provisorisch Grand Canyon von Grönland genannt. Die bis zu 10 km breite und bis 800 Meter tiefe[1][6] Schlucht entstand, als Grönland noch eisfrei war.[7]

Auf Weltkarten wird Grönland oft verzerrt (zusammengestaucht) und übergroß dargestellt, bedingt durch die hohe geografische Breite der Insel (es ist nicht möglich, die Kugelgestalt der Erde verzerrungsfrei auf eine flache Karte abzubilden). In der Mercatorprojektion zum Beispiel wirkt Grönland (2,2 Mio. km²) größer als Afrika (30 Mio. km²).

Geologie

Die Insel war Bestandteil des sehr alten präkambrischen Kontinents Laurentia, dessen östlicher Kern den Grönland-Schild bildet, während er an den weniger exponierten Küstenstreifen in eine Tafel übergeht. In diesen eisfreien Küstenstreifen treten präkambrisch gebildete, metamorph überprägte und mittlerweile glazial geformte Sedimente auf, welche sich in Teilen der Insel bis ins Känozoikum und Mesozoikum fortsetzen. In Ost- und Westgrönland gibt es Relikte von Flutbasalten. Erwähnenswerte Gesteinsprovinzen liegen an der Südwestküste bei Qeqertarsuatsiaat vor, (metamorphe Magmatite, Ultramafite und Anorthosite). Östlich von Nuuk finden sich in der über drei Milliarden Jahre alten Isukasia-Bändereisenerz-Region die ältesten Gesteine der Welt, darunter Grönlandit (ein Gestein vorwiegend aus Hornblende und Hypersthen), entstanden vor 3,8 Milliarden Jahren,[8] sowie Nuummit. Neben der Isukasia-Eisenerz-Region gibt es auf Grönland an der Westküste noch zwei weitere bedeutende Bändereisenerz-Vorkommen bei Qaanaaq und Itilliarsuk. In Südgrönland besteht der Illimaussaq Alkaline Complex aus Pegmatiten wie Nephelin-Pegmatit, Syeniten (namentlich Kakortokit oder Naujait) sowie Sodalith.[9] Narsarsuaq und Kuunnaat: Der fluoridführende Pegmatit von Ivittuut (ehemals Kryolith-Bergbau) sowie die sogenannten Gardar-Alkalipegmatit-Intrusionen (Augit, Syenit, Gabbro etc.). Im Westen und Südwesten gibt es paläozoische Carbonatitkomplexe bei Kangerlussuaq (Gardiner-Komplex) und Safartoq sowie basische und ultrabasische Eruptivgesteine bei Uiffaq auf der Diskoinsel, wo bis zu 25 t schwere gediegene Eisenmassen in den Basalten vorkommen.[10]

Postglaziale Vergletscherung auf der Halbinsel Nuussuaq

Das 1310 Meter hohe Qaqulluit-Bergland auf der Südseite der Halbinsel Nuussuaq befindet sich 50 Kilometer westlich des grönländischen Inlandeises bei 70° 7′ 50.92″ N 51° 44′ 30.52″ W und ist exemplarisch für zahlreiche Berggebiete Westgrönlands. Es weist bis zum Jahr 1979 (Stadium 0) mindestens 7000, maximal etwa 10.000 Jahre[11][12] zurückliegende, historische bis holozäne, das heißt nacheiszeitliche Gletscherstände auf. Die Gletscherzungen endeten 1979 – je nach Größe und Höhe des Gletschernährgebietes – zwischen 660 und 140 Meter über dem Meer. Die zugehörige klimatische Gletscherschneegrenze (ELA) verlief in ca. 800 Metern Höhe. Die Schneegrenze des ältesten (VII) der drei holozänen Gletscherstadien (V–VII) verlief ca. 230 Meter tiefer, in etwa 570 Metern Höhe.[13] Die vier jüngsten Gletscherstände (IV–I) sind historischen Alters. Sie sind den globalen Gletschervorstößen der Jahre 1811 bis 1850 und 1880 bis 1900 („Kleine Eiszeit“), 1910 bis 1930, 1948 und 1953 zuzuordnen.[12] Ihre Schneegrenzen stiegen schrittweise bis zum Niveau von 1979 hinauf. Die heutige Schneegrenze (Stadium 0) verläuft annähernd unverändert. Während des ältesten nacheiszeitlichen Stadiums VII deckte ein Eisstromnetz aus sich zusammenschließenden Talgletschern die Landschaft großflächig ab. Seine Nährgebiete bestanden aus hochgelegenen Plateaugletschern und lokalen Eiskappen. Durch die Anhebung der Schneegrenze um jene ca. 230 Meter – was einer Erwärmung um etwa 1,5 °C entspricht – besteht seit 1979 nur noch eine Plateauvergletscherung mit kleinen randlich hinabhängenden Gletscherzungen, welche die Haupttalböden fast nicht mehr erreichen.[13]

Klima

In Grönland herrscht polares und subpolares Klima, das an der Westküste durch den Grönlandstrom gemildert wird, den hier der Nordatlantische Strom und der Golfstrom mit relativ warmem Wasser versorgen. Rund 100 km von der Küste entfernt ist das Klima deutlich kontinental geprägt, ähnlich dem Klima Sibiriens oder Mittelalaskas. Ein Beispiel hierfür ist die Stadt Kangerlussuaq (Søndre Strømfjord). Die Küstenstreifen, der an der Westküste bis zu 150 km breit ist, sowie alle vorgelagerten Inseln sind eisfrei und haben Tundrenvegetation, die nach Norden hin stark abnimmt. In Nordgrönland überschreitet die Lufttemperatur im Sommer kaum 0 °C.[14]

Die Wölbung des Inlandeises nach oben verhindert Windstille oder stabile Windverhältnisse. Föhnwinde und warme Schneestürme strömen, vor allem im Winter oft sehr plötzlich, zur Küste hin, die dadurch im Westen zum Teil eine Trockensteppe mit salzhaltigen Seen geworden ist.[15] Der Piteraq ist ein weiterer Wind, der im Herbst und Winter vom Eisschild her als Eissturm über die Ostküste weht.

In den Bohrkernen von Material unter dem mehr als 2000 Meter dicken Eis wurden DNA-Spuren von Kiefern, Eiben und Erlen sowie von Schmetterlingen und anderen Insekten gefunden, die ein Alter zwischen 450.000 und 800.000 Jahren aufzuweisen scheinen, wegen Messunsicherheiten aber auch nur etwa 120.000 Jahre alt sein könnten. Die Forscher um Martin Sharp (University of Alberta, Kanada) vermuten daher, dass Grönland vor der Vergletscherung während der Riß-Kaltzeit ein „grünes Land“ mit deutlich wärmerem Klima als heute war.

Auch während der mittelalterlichen Warmzeit wurde die südwestliche Küste als ein vermeintlich „grünes Land“ vermarktet und von wikingischen Siedlern bewohnt. Diese Siedlungen gingen im 15. Jahrhundert zugrunde, als sie einem Zusammenspiel der Kleinen Eiszeit mit Überweidung und der Konkurrenz durch die Thule-Kultur der Inuit ausgesetzt waren.

Besiedelt waren ausschließlich wenige Küstenstreifen, die auch heute bewohnbar sind; die Temperaturen während der Mittelalterlichem Warmzeit waren nicht höher als heute. Der Begriff "Grünland" diente vor allem dem Locken neuer Siedler, entsprach aber nicht der Realität. Von den mehr oder weniger eisfreien Küstenstreifen abgesehen lag auch zu dieser Zeit praktisch ganz Grönland unter einem dicken Eispanzer, der seit mehr als 100.000 Jahren ununterbrochen besteht.[16]

Die Städte und Siedlungen liegen ausschließlich im eisfreien Küstenstreifen, vor allem an der Westküste, an der der Fischhandel blüht, weil das Meer dank des Golfstroms im Winter nicht zufriert. Im küstenfernen Inlandeis wurden historisch expeditionsgebundene Forschungsstationen wie Eismitte und North Ice unterhalten, hier wurden Extremtemperaturen von −66,1 °C gemessen.[17] Seit 1989 besteht auf dem Inlandeis die ständig besetzte Forschungsstation Summit Camp.

Durch die größtenteils menschlich verursachte globale Erwärmung steht das Ökosystem Grönlands vor schweren Veränderungen. 2015 zeigte die Arktis erste Zeichen von irreversiblen Veränderungen; unter anderem könnte ein Temperaturanstieg zwischen 1 °C und 4 °C das fast vollständige Abschmelzen des Grönländischen Eises auslösen. Das Risiko, das sich durch die Aktivierung weiterer Kippelemente ergibt, ist dabei von der Höhe des Temperaturanstieges abhängig und ist bei einer stärkeren Erwärmung umso größer.[18] Seit 1990 hat sich die Durchschnittstemperatur im Sommer um 1,8 °C und im Winter um 3 °C erhöht. Durch vermehrte Regenereignisse wird das Abschmelzen der grönländischen Gletscher weiter beschleunigt und die Bewölkung verhindert, dass viel Wärme entweichen kann.[19]

Folgen der globalen Erwärmung in der Arktis - Artikel in der deutschen Wikipedia

Zu vielen weiterne Themen siehe auch

Siehe auch

Portal
 Wikipedia:Portal: Grönland – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Grönland
Portal
 Wikipedia:Portal: Dänemark – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Dänemark

Literatur

Geographie

  • Bjarne Holm Jakobsen u. a. (Hrsg.): Topografisk atlas Grønland. Atlas over Danmark. Serie 2. Band 6. Det Kongelige Danske Geografiske Selskab. Kort & Matrikelstyrelsen, Kopenhagen 2000, ISBN 87-87945-44-4 (Dänischer Grönlandatlas)
  • John S. Peel (Hrsg.): Stratigraphy and Palaeontology of the Holm Dal Formation (late Middle Cambrian), central North Greenland. (= Meddelelser om Gronland, Geoscience, Nr. 20/1988).
  • Hegels, Friederike (1985) Klima und wirtschaftlicher Strukturwandel in Grönland. Geowissenschaften in unserer Zeit; 3, 2; 45–51; doi:10.2312/geowissenschaften.1985.3.45.

Politik und Geschichte

Kultur, Brauchtum, Ethnologie, Volkskunst

  • Moritz Schramm: Suche nach Identität. Zur grönländischen Gegenwartsliteratur. Zusätzlich als Herausgeber: Sonderteil Literatur aus Grönland. In: Muschelhaufen. Jahresschrift für Literatur und Grafik. Viersen 2005,45, ISSN 0085-3593, S. 110–147.
  • Tinna Møbjerg, Jens Rosing: Folk art in Greenland throughout a thousand years. König, Köln 2001, ISBN 3-88375-526-5. (englisch)
  • Eugen von Philippovich: Eskimo-Kunst aus Grönland, die Grönlandsammlungen Schörghuber und Phillipovich. Belser, Stuttgart 1999, ISBN 3-7630-2375-5.
  • Cunera C. M. Buijs: Furs and fabrics, transformations, clothing and identity on East Greenland. Univ. Research School CNWS, Leiden 2004, ISBN 90-5789-094-1. (englisch)
  • Vagn Fabritius Buchwald: Ancient iron and slags in Greenland. Danish Polar Center, Copenhagen 2001, ISBN 87-90369-49-1. (englisch)
  • Merete Demant Jakobsen: Shamanism, traditional and contemporary approaches to the mastery of spirits and healing. Berghahn Books, New York 1999, ISBN 1-57181-994-0. (englisch)
  • Hinrich Johannes Rink: Tales and traditions of the Eskimo, with a sketch of their habits, religion, language and other peculiarities. Transl. from the Danish by the author. Ed. by Robert Brown. With numerous illustrations, drawn and engraved by Eskimo. Blackwood, Edinburgh/London 1875, Dover Publ., Mineola NY 1997 (Repr.), ISBN 0-486-29966-X.
  • Frank Sowa: Indigene Völker in der Weltgesellschaft. Die kulturelle Identität der grönländischen Inuit im Spannungsfeld von Natur und Kultur. Bielefeld: transcript, 2014, ISBN 978-3-8376-2678-0.
  • Manfred Werner: „A bright spot in the day/Ein kleines Lächeln im Alltag.“ 16 stories from people in Nuuk/16 Erzählungen von Leuten aus Nuuk. Atelier Werner Books, Langeland DK 2002, ISBN 87-988959-0-7. (Westgrönländisch, dänisch, englisch, deutsch, französisch, spanisch)

Reiseführer, Reise- und Abenteuerberichte

  • Heinz Barüske: Grönland. Kultur und Landschaft am Polarkreis. DuMont Dokumente. Landschaftsführer. DuMont, Köln 1990, ISBN 3-7701-1544-9.
  • Ulrike Köppchen, Martin Hartwig, Katja Nagel: Grönland. Reisehandbuch. Stein, Welver 2005, ISBN 3-89392-283-0.
  • Sabine Barth: Grönland – DuMont Reise-Taschenbuch. DuMont, Köln 2005, ISBN 3-7701-4423-6.
  • Fred Bruemmer: Mein Leben mit den Inuit. Reisen zwischen Grönland und Alaska. Sierra. Band 106. Frederking und Thaler, München 2001, ISBN 3-89405-106-X.
  • Gretel Ehrlich: This cold heaven – seven seasons in Greenland. Pantheon Books, New York 2001, ISBN 0-679-44200-6 (englisch)
  • Tété-Michel Kpomassie: Ein Afrikaner in Grönland. Piper, München 1992, ISBN 3-492-11523-3.
  • Fridtjof Nansen: Auf Skiern durch Grönland. Verlag Volk und Welt, Berlin 1991, ISBN 3-353-00837-3.
  • Alfred Wegener: Tagebuch eines Abenteuers, mit Pferdeschlitten quer durch Grönland. Vorwort von Else Wegener. Eberhard Brockhaus, Wiesbaden 1961.
  • Peter Tutein: Ich lebte unter Eskimos – dramatische Geschichten. Übersetzt und bearbeitet von A. Bogle und E. Tilgenkamp, Illustrationen und Einbandentwurf von B. Borchert. Gebrüder Weiss, Berlin 1949. (Dramaet i storisen. dt.)
  • Rolf Stange: Wintertour in Ostgrönland. Eine Skiwanderung im Liverpool Land. Unterhaltsam-informativer Reisebericht von einer Skitour im Liverpool Land nördlich von Ittoqqortoormiit (Scoresbysund). Eigenverlag
  • Elke Lindner, Hagen Held, Ludwig Martins: Von Kangerlussuaq bis zur Naresstraße: Grönland – Ein kleiner Pflanzenführer 2011, Arktis-Kleinverlag Spitzbergen.de ISBN 978-3-937903-11-8. (Pflanzenbuch mit Reisebericht)
  • Hans Joachim Kürtz: Grönland. Nachbar des Nordpols. Achim Sperber. Westermann, Braunschweig, Fotos 1991, ISBN 3-07-509258-4.
  • Hans Joachim Kürtz: Grönland. Hubert Stadler. Bucher, München, Fotos 1994 (Begegnung mit dem Horizont) ISBN 3-7658-0895-4.
  • Hans Joachim Kürtz: Island und Grönland. 3. Auflage. Ullstein, Frankfurt, Berlin 1993, ISBN 3-548-32139-9. (Ullstein-Reiseführer 32139)
  • Hans Joachim Kürtz: Island und Grönland kennen und lieben. Nordmeerreise zu den Inseln aus Lava und Eis. 1. Auflage. LN-Verlag, Lübeck 1985, ISBN 3-87498-344-7. (LN-Touristikführer 41)

Romane

  • Charlotte Blay: Auf eisiger Spur. Aus dem Dänischen von Gabriele Haefs. Beltz & Gelberg, Weinheim 2003, ISBN 3-407-78576-3. (Jugendbuch)
  • J. Bernlef: Zwischen Eisbergen. Aus dem Niederländischen von Helga van Beuningen. Mit einem Nachwort von Carel ter Haar. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-518-11694-0. (Roman)
  • Tilman Röhrig: Erik der Rote oder die Suche nach dem Glück. Dressler, Hamburg 1999, ISBN 3-7915-1841-0. (Historischer Roman, Jugendbuch)
  • Jane Smiley: Die Grönland-Saga. Fischer, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-11910-3. (Historischer Roman, Taschenbuch)
  • Peter Hoeg: Fräulein Smillas Gespür für Schnee. Aus dem Dänischen von Monika Wesemann. Rowohlt, Reinbek 2006, ISBN 3-499-23701-6.
  • John Griesemer: Niemand denkt an Grönland. Aus dem Englischen von Ingo Herzke. Mare Buchverlag, Hamburg 2004, ISBN 3-936384-44-4.
  • Philippe Soupault: Die Reise des Horace Pirouelle. Aus dem Französischen von Manfred Metzner. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 1992, ISBN 3-88423-053-0.
  • Kim Leine: Die Untreue der Grönländer. Aus dem Dänischen von Ursel Allenstein. mareverlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86648-140-4.
  • Niviaq Korneliussen: Nuuk #ohneFilter. Aus dem Dänischen von Giannina Spinty-Mossin und Katja Langmaier. Zaglossus, Wien 2016, ISBN 978-3-902902-47-4.

Essays

Artikel

  • Rolf Bökemeier, Fotos: Ivars Silis: Grönland: Die Dänen gehen, die Krone bleibt. In: Geo-Magazin. 5, 1979, S. 136–156. ISSN 0342-8311. (Informativer Erlebnisbericht: "Am 1. Mai erhalten die 50.000 Grönländer eine beschränkte Autonomie. Der dänische Gouverneur muß seinen Hut nehmen, doch die Subventions-Kronen fließen weiter.")

Sprache

  • Richard Kölbl: Grönländisch – Wort für Wort. Reise Know-How Verlag, Bielefeld 2006, ISBN 3-89416-373-9.

Weblinks

 Wikisource: Grönland – Quellen und Volltexte
Commons-logo.png Commons: Grönland - Weitere Bilder oder Audiodateien zum Thema
 Wikivoyage: Grönland – Reiseführer
 Wiktionary: Grönland – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Christoph Seidler: Neue Landkarte: So sieht Grönland unter dem Eis aus. Spiegel Online, 2017-12-20. Abgerufen am 2017-12-20.
  2. Woher kommt das Eis auf Grönland?. Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ in scinexx, 2015-01-07. Abgerufen am 2017-12-20.
  3. Klimaerwärmung: Eisdecke Grönlands schmilzt schneller. In: Spiegel-online. 12. August 2006, abgerufen am 29. Dezember 2011.
  4.  Malcolm McMillan u. a.: A high-resolution record of Greenland mass balance. In: Geophysical Research Letters. 2016, doi:10.1002/2016GL069666.
  5. Meereis der Arktis schmilzt auf Rekordminimum Spiegel-Online, 9. September 2011, abgerufen am 29. Dezember 2011.
  6. Jonathan L. Bamber, Martin J. Siegert, Jennifer A. Griggs, Shawn J. Marshall, Giorgio Spada: Paleofluvial Mega-Canyon Beneath the Central Greenland Ice Sheet. In: Science. Vol. 341, no. 6149, 30. August 2013, S. 997–999, doi:10.1126/science.1239794.
  7. Becky Oskin: ‘Grand Canyon’ of Greenland Discovered Under Ice Sheet. In: livescience.com, 29. August 2013.
  8. geus.dk (Memento vom 9. März 2013 im Internet Archive)
  9.  John Rose-Hansen, Henning Sørensen: Geology of the Lujavrites from the Illimaussaq Alkaline Complex. Museum Tusculanum Press, 2002, ISBN 87-635-1258-0, S. 7 (eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche).
  10. Mineralienatlas.de; abgerufen am 13. April 2018.
  11. A. Heim: Über die Petrographie und Geologie der Umgebung von Karsuarsuk, Nordseite der Halbinsel Nugsuak, W. Grönland. (= Meddelelser om Grønland. 47.3). 1911.
  12. 12,0 12,1 A. Weidick: Observations on some Holocene glacier fluctuations in West Greenland. (= Meddelelser om Grønland. 165.6). Reitzel, Kopenhagen 1968.
  13. 13,0 13,1 M. Kuhle: Postglacial Glacier Stades of Nugssuaq Peninsula, Westgreenland (70° 03′ bis 70° 10′ N). In: H. Schroeder-Lanz (Hrsg.): Colloquium Trier 15.–17. Mai 1980: Late- and Postglacial Oscillations of Glaciers: Glacial and Periglacial Forms. Rotterdam 1983, S. 325–355. (In memoriam Hans Kinzl)
  14. DMI: Temperaturen jenseits des 80. Breitengrads. – aktuelle Temperaturen.
  15. Irmgard Pohl, Josef Zepp: Amerika. In: Harms Erdkunde. Band 5, Paul List, München/ Frankfurt am Main/ Berlin/ Hamburg/ Essen 1966, S. 51–52.
  16. Michael E. Mann, Tom Toles: Der Tollhauseffekt. Wie die Leugnung des Klimawandels unseren Planeten bedroht, unsere Politik zerstört und uns in den Wahnsinn treibt. Erlangen 2018, S. 71.
  17. World Meteorological Organization Global Weather & Climate Extremes Archive. auf wmo.asu.edu, abgerufen am 30. Mai 2014.
  18. Ottmar Edenhofer, Susanne Kadner, Jan Minx: Ist das Zwei-Grad-Ziel wünschenswert und ist es noch erreichtbar? Der Beitrag der Wissenschaft zu einer politischen Debatte. In: Jochem Marotzke, Martin Stratmann (Hrsg.): Die Zukunft des Klimas. Neue Erkenntnisse, neue Herausforderungen. Ein Report der Max-Planck-Gesellschaft. Beck, München 2015, ISBN 978-3-406-66968-2, S. 69–92, hier S. 75.
  19. Klimawandel Wie Schnee und Eis auf Grönland verschwinden. In: tagesspiegel.de. 2019-03-07. Abgerufen am 2019-03-10.


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