Heiliger Gral

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Der Gral in der Mitte von Artus’ Tafelrunde, französische Handschrift des 14. Jhs.

Die Legende vom Heiligen Gral erscheint im späten 12. Jahrhundert in vielgestaltiger Form in der mittelalterlichen Erzählliteratur im Umkreis der Artussage. Ihren geistigen Hintergund bildet die von Rudolf Steiner geschilderte Grals-Imagination, die sich durch den geistigen Rückblick auf den Ätherleib des Menschen enthüllt. In einem überlieferten Gespräch mit Johanna Gräfin Keyserlingk zeigt Steiner auch die Verbindung der Gralsburg zum dem in der Apokalypse des Johannes als Zukunftsvision geschilderten Neuen Jerusalem auf: Die Gralsburg existiere wirklich in der ätherischen Welt. Das neue Jerusalem sei das Urbild, wie es in Zukunft sein werde.[1]

Die Herkunft des Wortes Gral ist nicht restlos geklärt: Am wahrscheinlichsten ist die Herleitung aus okzitanisch grazal, altfranzösisch graal „Gefäß, Schüssel“, das vermutlich etymologisch auf griechisch krater „Mischgefäß“ (über lateinisch cratalis/gradalis) zurückgeht. Im Altspanischen ist grial ebenso wie im Altportugiesischen gral ein gängiger Begriff für einen Mörser oder ein mörserförmiges Trinkgefäß.

Der Heilige Gral und der Edelstein aus der Krone Luzifers

Aus dem Edelstein, der aus der Krone Luzifers entfiel, und in gewisser Beziehung nichts anderes ist als die volle Kraft des menschlichen Ichs, wurde der Heilige Gral.

„Eine wunderbare, herrliche Sage der Menschheit spricht davon, daß dem Luzifer, als er vom Himmel auf die Erde herunterstürzte, ein Edelstein aus seiner Krone fiel. Aus diesem Edelstein - so sagt uns die Sage - wurde jenes Gefäß, in welchem der Christus Jesus mit seinen Jüngern das Abendmahl genommen hat; jenes Gefäß, in dem aufgefangen worden ist das Blut Christi, das vom Kreuze floß; jenes Gefäß, das von Engeln in die westliche Welt gebracht worden ist und in der westlichen Welt von denen aufgenommen wird, welche zum wahren Verständnis des Christus-Prinzips vordringen wollen. Es wurde aus dem Stein, der entfiel der Krone Luzifers, der heilige Gral.

Was ist der heilige Gral? Sie alle wissen, daß der Mensch, so wie er heute ist, viergliedrig ist, den physischen, ätherischen, astralischen Leib und das Ich hat, daß dieses Ich im Verlaufe des menschlichen Fortschrittes entgegenschreiten muß einer immer mehr und mehr es erfüllenden Vollkommenheit, daß es immer höher und höher steigen muß.

Luzifer, dem im Orient herrschenden, gefallenen, ihm entfiel der Edelstein aus der Krone; jener Edelstein ist in gewisser Beziehung nichts anderes als die volle Kraft des menschlichen Ichs. Dieses menschliche Ich muß erst in der Finsternis vorbereitet werden, um in einer neuen würdigen Art den Stern Luzifers innerhalb des Christus-Lichtes erglänzen zu sehen. Dieses Ich mußte sich hinauferziehen an dem Christus- Prinzipe, heranreifen zu dem Edelstein, der nun nicht mehr dem Luzif er gehört, der seiner Krone entfallen ist; das heißt, es mußte heranreifen durch Weisheit, um wieder die Fähigkeit zu haben, das Licht, das uns nicht von außen zufließt, das uns dann scheint, wenn wir selbst das Nötige dazu tun können, zu ertragen. So ist geisteswissenschaftliche Arbeit die Arbeit am menschlichen Ich, um es zum Gefäß zu machen, das wiederum fähig ist, das Licht zu empfangen, das da ist, wo heute für die äußeren Augen, für den äußeren menschlichen Verstand Finsternis und Nacht ist. Eine alte Sage sagt, daß die Nacht die ursprüngliche Herrscherin war. Diese Nacht ist aber wieder da; sie ist in allem, was heute von Finsternis erfüllt ist. Erfüllen wir uns aber selbst mit jenem Lichte, das uns aufgehen kann, wenn wir begreifen den Stern, den der Lichtträger, der andere Geist, Luzif er verloren hat; dann wird uns jene Nacht zum Tage. Die Augen hören auf zu schauen, wenn das äußere Licht die Gegenstände nicht beleuchtet; der Verstand versagt, wenn es sich darum handelt, hinter die äußere Natur der Dinge zu dringen; der Stern, der uns wird, wenn die zugleich klare und gutgesinnte Forschung spricht, der erleuchtet uns das, was nur scheinbar Nacht ist, macht es uns zum Tage. Das aber ist es auch, was uns alle ertötenden und lähmenden Zweifel nimmt.“ (Lit.:GA 113, S. 21f)

Sonne, Erde, Gral und Herz

„Mit dem Ereignis auf Golgatha, als das Blut floß aus den Wunden des großen Erlösers, als das kosmische Herzensblut die Erde durchdrang und seine Kräfte sich bis in den Mittelpunkt ergossen, da wurde die Erde leuchtend, von innen heraus strahlte Licht aus in ihre Umgebung. Da wurde auch die Möglichkeit gegeben für jede menschliche Individualität, in sich selber dieses Licht zu erleben. Als die Erde der Leib des großen Sonnengeistes wurde, indem er sie mit seinen Geisteskräften durchdrang, da wurden alle Wesen auf Erden ebenso mit diesen Kräften begabt. Es war der Keim gelegt zur Wiedervereinigung von Sonne und Erde. Der physische Leib des Jesus von Nazareth war der Vermittler, durch welchen die Kräfte aus dem Kosmos sich mit der Erdenaura verbanden. Und als das Blut aus diesem Leibe floß auf Golgatha, da wurde die Erde wieder in die Sonnenkraft aufgenommen. Seitdem strahlt diese Christus-Kraft von ihrem Mittelpunkte in die Umgebung hinaus, und aus der Sonne strahlt die Christus-Kraft in die Erde hinein. Der Mensch kann diese Kraft, dieses Licht erleben in sich selber als Erdenmensch, wenn er sich erkennt als einen Teil der Erde, die als physischer Leib des Christus durchdrungen ist von seiner Wesenheit. Dann leuchtet in ihm das weiße Licht aus seinem Innern entgegen, wie es aus dem Mittelpunkt der Erde herausstrahlt.

Es kann der Mensch die Christus-Kraft und das Christus-Licht auch so erleben, wie es von außen herantretend ihn bestrahlt und durchdringt mit höherem Leben. Dann umgibt und durchdringt es ihn, wie es, aus der Sonne hineinstrahlend, die Erde durchlebt. Dann fühlt sich der Mensch im Geiste vereint mit dieser Sonnenkraft, er empfindet sich wie von seinem Herzen heraus zusammenwachsend mit dem großen kosmischen Herzen. Als ein höheres Wesen, lebend in dieser geistigen Sonne, erkennt er sein wahres Selbst, so verbunden mit ihr, wie er als Erdenmensch mit der Erde selber verbunden ist. Und wie die Sonnenkräfte die Erde durchleuchten und beleben, so durchleuchtet und durchlebt dieses höhere Wesen den Erdenmenschen mit seinen Kräften.

In dem Tempel des menschlichen Leibes befindet sich ein Heiligstes vom Heiligen. Viele Menschen leben in dem Tempel, ohne etwas davon zu wissen. Aber die, welche es ahnen, erhalten dadurch die Kraft, sich so zu läutern, daß sie in dieses Heiligste hineingehen dürfen. Da befindet sich das heilige Gefäß, welches durch Zeitepochen hindurch vorbereitet wurde, auf daß, wenn die Zeit käme, es fähig sein könne, das Christus-Blut, das Christus-Leben in sich zu enthalten. Wenn der Mensch hineingegangen ist, so hat er auch den Weg gefunden zu dem Allerheiligsten in dem großen Erdentempel. Auch da leben viele auf der Erde, ohne davon zu wissen; aber wenn der Mensch in seinem innersten Heiligtum sich gefunden hat, so wird er auch da hineintreten dürfen und finden den Heiligen Gral. Wie aus wunderbar glitzernden Kristallen geschliffen, welche Symbole und Buchstaben formen, wird sich ihm das Gefäß zunächst zeigen, bis er allmählich den heiligen Inhalt empfindet, so daß er für ihn leuchtet im goldenen Glanze. In die Mysterienstätte seines eigenen Herzens steigt ein Mensch hinein, dann geht ein göttliches Wesen aus dieser Stätte hervor und verbindet sich mit dem Gott draußen, mit dem Christus-Wesen. Es lebt in dem geistigen Lichte, welches hineinstrahlt in das Gefäß und dieses dadurch heiligt.

Weil der Mensch so lebt als zweifaches Wesen, kann er die geistige Sonnenkraft in die Erde hineingießen und ein Bindeglied sein zwischen Sonne und Erde. Wie aus dem Lebenszentrum, dem Herzen heraus, das belebende Blut fließt und sich ergießt durch den ganzen physischen Organismus bis in das Knochensystem hinein, welches man - als äußere Verfestigung und Erstarrung im Organismus - als Gegensatz auffassen kann des lebendigen, immer regsamen Herzens, so muß eine jede menschliche Individualität werden ein Kanal für das aus dem kosmischen Lebenszentrum fließende Blut, das die verfestigte Erde mit Leben durchdringt. Wie ein kosmisches Knochensystem kann die Erde gedacht werden. Sie würde ganz und gar verknöchert und vertrocknet sein, wenn nicht das kosmische Herz durch einen menschlichen Leib sein Lebensblut ausgeströmt und sie dadurch auf das neue belebt hätte.“ (Lit.:GA 265, S. 417f)

Die Legende der Gralssuche

Der Burggraf von Patelamunt reitet Gahmuret, den er am Wappen erkannt hat, entgegen (UB Heidelberg, Cod. Pal. germ. 339, Blatt 34r)
Gahmuret verlässt seine Heimat mit einem Begleiter (UB Heidelberg, Cod. Pal. germ. 339, Blatt 5v)

Es gibt keine einheitliche oder originale Fassung der Gralslegende, aber die Überlieferungen haben viele gemeinsame Elemente:

Allen Überlieferungen ist gemeinsam, dass sie den Gral als ein wundertätiges Gefäß in Form einer Schale, eines Kelchs oder eines Steines (lapis) beschreiben. Zusammen mit einer rätselhaften blutenden Lanze wird er in einer unzugänglichen Burg von Gralskönig und Gralsrittern bewacht. Er soll Glückseligkeit, ewige Jugend und Speisen in unendlicher Fülle bieten.

Dieses wunderkräftige und heilige Gefäß, das ewige Lebenskraft spendet, ist jedoch umgeben von einer Gemeinschaft, die unter einem Mangel leidet. Dieser Mangel drückt sich in verschiedenen Bildern aus: dem Siechtum des Königs, der Unfruchtbarkeit des Reiches (Motiv der terre gaste, des „Öden Lands“), der Sterilität der Gralsgemeinschaft. Daher wartet die Gralsgemeinschaft auf einen Helden, der den Gralskönig erlösen und ablösen kann.

Dieser Held, Parzival (auch: Perceval, Peredur, Perlesvaus), Gawain, Galahad oder Bors, der in sich größten Heldenmut und eine unschuldige Reinheit vereint, wächst abseits der Welt auf. Ihm fehlt der Sinn für die Wirklichkeit, ein Fehler, den er jedoch durch seine Unschuld oder Naivität wieder ausgleicht, weshalb er auch „tumber Tor“ oder „großer Narr“ genannt wird.

Der Held verlässt sein behütetes Zuhause und wünscht sich, der bedeutendste Ritter seiner Zeit zu werden. Am Hof von König Artus wird schließlich seine Bestimmung erkannt, und obwohl er sich häufig als dummer Narr erweist, wird er zum Ritter geschlagen und in die Gemeinschaft der Tafelrunde aufgenommen. Der Held erwirbt sich Ansehen, erst durch seinen tollkühnen Umgang mit Waffen und dann durch seine naive Art, als er sich einfach auf den „Platz der Gefahr“ setzt, der als tabu gilt und stets für den Auserwählten freigehalten wurde. Damit wird deutlich, dass es sich bei dem Narren nur um den erwarteten Auserwählten handeln kann. In der Artus-Sage ist dieser Platz der Gefahr ein Ort im Wald, an dem ein Amboss steht, in dem ein Schwert steckt, das nur vom legitimen Thronerben des Königs herausgezogen werden kann.

Die Handlungsstränge einzelner Gralslegenden gehen nun etwas auseinander: Entweder reitet der Held alleine los, um sich auf die Suche zu begeben, oder der Heilige Gral erscheint als strahlende Vision am Tisch der Tafelrunde, so dass sich alle Ritter bereit erklären, gemeinsam auf die Suche nach dessen Geheimnis zu gehen. Im Folgenden werden in diversen Variationen die Abenteuer der Ritter geschildert, die verschiedene Aufgaben lösen müssen. Der Held muss sich immer wieder neuen Rätseln stellen, beispielsweise die richtige Frage stellen, sich selbst treu bleiben, eine Burg erobern oder Unrecht rächen. Da in einigen Gralslegenden der Zauberer Merlin als eigentlicher Initiator der Suche nach dem Gral angesehen wird, erscheint er jeweils um helfend einzugreifen.

Ritter, die mit einem Makel behaftet sind, scheitern bei der Gralssuche. Der Held verändert sich während der Gralssuche, er erwirbt sich zu seinem Mut und seiner Unschuld auch Erfahrung.

Zuletzt gelingt es den Rittern gemeinsam oder dem Helden allein, das Geheimnis des Heiligen Grals zu enthüllen. Durch die Taten des Helden wird der Hüter des Grals, der verletzt oder krank ist, geheilt, und das zerstörte Land erblüht wieder zu einem Paradies. Der Held wird der Nachfolger des Gralshüters.

Ursprünge und Elemente der Legende

Im Gralsmythos laufen verschiedene Traditionen zusammen. Es handelt sich um eine Mischung aus keltischen, christlichen und orientalischen Sagen und Mythen. Im hochmittelalterlichen Gralsmythos vermischen sich Anliegen des Laienchristentums und des Feudaladels sowie Versatzstücke der christlichen Liturgie (Abendmahlskelch) und des Reliquienkultes (Heilige Lanze) mit den archetypischen Bildern und generationenlangen mündlichen Überlieferungen keltischer und orientalischer Herkunft (z.B. der Kessel der Ceridwen).

Nordfrankreich war über mehrere Jahrhunderte hin ein Schmelztiegel gallisch-keltischer, romanischer, fränkischer und normannischer Bevölkerungsgruppen und ihrer Traditionen. In diesem Umfeld entstand die Artus-Sage.

Die Pilger- und Kriegszüge ins Heilige Land, die dort gesuchten Reliquien und Orte der Passionsgeschichte, die ständige Gefährdung der christlichen Herrschaft in Jerusalem, die Gründung von Ritterorden wie den Templern zum Schutz dieser Herrschaft trugen Stoff zu der Legende bei. Im Templerorden vereinigte sich der priesterliche Abel-Strom, dem auch Johannes der Täufer zugehörte, mit dem weltumgestaltenden Kain-Hiram-Strom, dem auch Christian Rosenkreutz zugehörte. Wohl nicht zufällig bezeichnete Wolfram von Eschenbach die Gralsritter in seinem «Parzival» als „Templeisen[2]. In verwandelter Form setzten sie damit auch den Manichäismus fort, der auch die geistige Grundlage der mittelalterlichen Ketzerbewegungen (Albigenser, Waldenser, Katharer) und später der Freimaurerei bildete (Lit.:GA 93, S. 68f).

Christliche Elemente

Außerhalb der Gralsromane gibt es eine kirchliche Überlieferung, die Josef von Arimathäa mit dem Kelch in Verbindung bringt. Diese geht auf den Bischof Amalarius von Metz zurück († um 850), der anfing, die Abendmahlsfeier allegorisch zu interpretieren. Der Altar wird hier das Grab Christi, das Altartuch das Leichentuch etc. Fassbar wird diese Überlieferung in Theologen des 12. und 13. Jahrhunderts wie Rupert von Deutz, Hildebert von Tours und William Durand. Von diesen wiederum hat Robert de Boron sein Gralsmaterial übernommen (vgl. Allen Cabaniss: Studies in English, 1963). In der Figur des Josef von Arimathäa kommt eine christliche Strömung zum Ausdruck, die abseits der offiziellen Glaubensrichtung steht. Er repräsentiert ein fernes Echo des Urchristentums, das ohne Amtskirche auskam, und das im Bild der Gralsgemeinde und ihrer Kulthandlung um das Gralsgefäß weiterlebt. Um seine Person herum verkörperte sich die neu aufkommende Strömung der Mysterienfrömmigkeit (etwa seit dem 8. Jahrhundert), die erst zur Zeit ihrer Unterdrückung durch die offizielle Kirche in die literarischen Zeugnisse eingegangen ist.

Sehr früh verband sich der Gral mit der christlichen Tradition der Eucharistie: Der Gral wurde als der Kelch verstanden, den Christus beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern benutzt hat und in dem Josef von Arimathäa das Blut Christi unter dessen Kreuz aufgefangen hat, wie schon früh in apokryphen Evangelientexten erzählt wurde. Der Gral stellt sich damit als eine der zahlreichen mittelalterlichen Blut-Christi-Reliquien dar (Longinuslanze, Turiner Grabtuch, Schweißtuch der Veronika, Eucharistie-Wunder von Lanciano, Blutwunder des Januarius in Neapel).

Ähnlich wie diese Traditionen gehört die Entstehung der Gralslegende mentalitätsgeschichtlich in die Entwicklung der zunehmenden Abendsmahlsfrömmigkeit des 12./13. Jahrhunderts. In dieselbe Zeit fallen auch die Formulierung und Dogmatisierung der Transsubstantiationslehre auf dem Vierten Laterankonzil (1215), die Entstehung des Fronleichnamfestes (1264 von Papst Urban IV. zum Fest der Gesamtkirche erhoben) und die Verdrängung der Kelchkommunion durch Laien (verboten erst 1415 auf dem Konzil von Konstanz, aber schon im Mittelalter zunehmend den Priestern vorbehalten, um die Gefahr versehentlichen Verschüttens des Blutes Christi zu vermeiden).

Die in Gralslegende, Transsubstantiationslehre, Fronleichnam (Fest der leibhaften Gegenwart Christi im Altarsakrament) und Priesterkelch sich ausdrückende Vorstellung von der substanzhaften Gegenwart des Blutes Christi im Abendmahl und seiner Heilswirkung ist geistesgeschichtlich von der scholastischen Hauptkontroverse im Streit zwischen „Realismus“ und „Nominalismus“ bestimmt, dem sog. „Universalienstreit“.

Keltische Elemente

Wie in die Artusromane sind auch in die Gralslegende alte keltische Motive eingeflossen.

Es existiert eine enge Verbindung zwischen dem Mythos des Heiligen Grals und den verschiedenen Legenden, die sich um König Artus und die Ritter der Tafelrunde ranken. Die Geschichte um das verlorene Paradies und die folgende Gralssuche als der Versuch, das Paradies wieder zu erlangen, stehen häufig im Mittelpunkt der Artuslegenden. Sie bilden oft den Hintergrund für zahlreiche andere Legenden, so z. B. auch für die Geschichte des Zauberers Merlin, die Lebensgeschichte Lancelots oder die Erzählungen von der Fraueninsel Avalon.

Auch das Speisewunder des Grals wird auf Vorstellungen von einem magischen Trink- oder Füllhorn in der keltischen Mythologie zurückgeführt.

Orientalische Elemente

Die Vorstellung von Wolfram von Eschenbach, der im Gral einen heiligen Stein sieht, lässt sich an orientalische Steinkulte anschließen.

Auch die Phönix-ähnliche Wiedergeburt ist ein orientalisches Legendenmotiv.

Der Gral in der mittelalterlichen Dichtung

Das Motiv des Gral taucht in der europäischen Literatur erstmals zu Ende des 12. Jahrhunderts auf.

Chrétien de Troyes

Die älteste bekannte Gralserzählung ist der unvollendete mystisch-religiöse Perceval-Versroman (Le Conte du Graal) des französischen Dichters Chrétien de Troyes (vor 1150 - um 1190), für den Grafenhof von Flandern zwischen 1179 und 1191 abgefasst. Auf welche Vorformen der Sage er sich stützen konnte, ist unbekannt, sicher ist nur, dass sich Chretien auf eine zuvor existierende Quelle, ein Buch in der Bibliothek des Grafen von Flandern, beruft. So kann man auch nur mutmaßen, ob schon vor Chrétien der Gral mit der Figur des Perceval und der Artussage verbunden war oder ob Chrétien diese Bausteine selbständig zusammenfügte. Chrétien und seine Zeitgenossen kannten die Artuslegenden, die die so genannte „Matière de Bretagne“, den britannischen Sagenkreis bildeten. Die Legenden dieses Sagenkreises waren durchwoben von Begegnungen mit dem Übernatürlichen und mit magischen und mystischen Mächten. Es wird vermutet, dass Chrétien auch die irischen echtrai oder Aventüren, die ersten von Flüchtlingen auf das europäische Festland mitgebrachten keltischen Legenden, kennenlernte.

Der Gral wird von Repanse de Schoye auf einem Tuch präsentiert, Bildausschnitt aus einer Parzival-Handschrift des 13. Jhs.

Bei Chrétien ist der Gral eine mit kostbaren Edelsteinen verzierte Goldschale, in der dem Vater des leidenden Gralskönigs (er wird Roi Pêcheur, der Fischerkönig, genannt) in einer feierlichen Prozession eine geweihte Hostie zugetragen wird, die seine einzige Nahrung darstellt. Perceval ist die Aufgabe auferlegt, seinen Onkel, den gelähmten Gralskönig zu erlösen. Er unterlässt es jedoch, die Frage zu stellen, und scheitert; der Roman bricht ab.

Robert de Boron

Die Herkunft und Bedeutung des Grals, die bei Chrétien in mysteriösem Dunkel verbleiben, hat erstmals Robert de Boron am Ende des 12. Jahrhunderts mit christlichen Aspekten ausgestattet: Der Gral sei der Kelch, der beim letzten Abendmahl verwendet wurde und in dem Josef von Arimathäa das Blut Christi vom Kreuze aufgefangen habe, wie es im Nikodemus-Evangelium berichtet wird. Später sei er dann vor den Römern mit dem Gral nach England geflüchtet. Die Lebensdaten von Robert de Boron sowie der Zeitpunkt des von ihm verfassten Roman de l'estoire dou Graal sind heute nicht mehr eindeutig bestimmbar. Es wird vermutet, dass er ihn annähernd gleichzeitig mit Chrétien de Troyes schrieb.

Sehr aufschlussreich ist das ebenfalls von Robert de Boron stammende Werk Joseph d'Arimathie, das Textkritiker zeitlich vor dem Roman de l'estoire dou Graal setzen und das damit das erste Werk ist, das den Gral als den Abendmahlskelch festlegt. Textkritische Untersuchungen an diesem Werk zeigen, dass es auf den Acta Pilati, seit dem Mittelalter oft auch als Nikodemusevangelium bezeichnet, basiert. Wahrscheinlich war der Inhalt der in Byzanz verbreiteten Acta Pilati über zitierende Quellen wie Vindicta Salvatoris oder Cura sanitatis Tiberii in den Westen gekommen. Ein Textvergleich zeigt, dass an den Stellen, wo in den Acta Pilati ein linnenes Grabtuch erwähnt ist, de Boron dieses durch den Abendmahlskelch ersetzt hat. Insbesondere die Stelle, wo Joseph von Arimathia durch Christus besucht wird und von ihm einen Gegenstand überreicht bekommt, ist in beiden Werken mit ähnlichen Worten wiedergegeben, mit dem Unterschied, dass der Gegenstand in den Acta Pilati das Grabtuch und im Joseph d'Arimathie der Abendmahlskelch ist. In den Acta Pilati, 15:6, wird neben dem Grabtuch auch ein Schweißtuch erwähnt, während de Boron schreibt, Joseph von Arimathia hätte durch den Kelch überlebt und wäre dann durch Vespasian befreit worden, welchen das Schweißtuch der Veronika geheilt hätte, d.h. das Schweißtuch ist von de Boron unverändert aus den Quellen übernommen worden, das Grabtuch dagegen in den Abendmahlskelch umgewandelt worden. Die etwa 1225 geschriebene Vulgate Queste, die ihrerseits eine Variante der Werke Robert de Borons ist, lässt aus dem Gral einen unbekleideten Christus erscheinen, was kaum beim Gral als Kelch, sehr wohl aber beim Gral als Grabtuch vorstellbar ist.

Wolfram von Eschenbach

In die deutschsprachige Literatur kommt das Thema etwa zwischen 1200 und 1210 durch Wolframs von Eschenbach Übersetzungsbearbeitung von Chrétiens Roman Parzival. Wolfram erweitert die Erzählung allerdings durch unzählige zusätzliche Quellen. Nicht nur knüpft er aus eigener Initiative und mit großem Nachdruck seinen Helden an das anglonormannische Herrscherhaus Anjou (Plantagenet) und zieht eine zweite Linie vom Gral zur Fürstensippe Gottfrieds und Balduins von Bouillon, sondern nennt auch, um Verwirrung zu stiften oder um eines literarischen Spiels willen, einen Dichter namens „Kyot, den Provenzalen“ (wahrscheinlich Guiot de Provins, ca. 1140/50-1210) als seine Hauptquelle. Sein „Ur-Parzival“ sei auch das mysteriöse Buch in der Bibliothek des Grafen von Flandern, auf das sich Chretien de Troyes berief, der aber vieles missverstanden habe. Kyot wiederum soll in Toledo ein „heidnisches“ Manuskript entdeckt und übersetzt haben, das von einem jüdischen Astronomen namens Flegetanis geschrieben worden sein soll.

Ist der Gral bei Chrétien ein Gefäß, so wird er bei Wolfram als Stein oder Steingefäß bezeichnet, das den Namen lapis exillis trägt, den Gralsrittern Speise und Trank spendet, Verbrennen und Wiedergeburt des Phönix bewirkt, allein durch seinen Anblick eine Woche vor Tod und vor Alter schützt und Ungetauften unsichtbar ist. Seine Kräfte verdankt er einer an jedem Karfreitag von einer Taube vom Himmel gebrachten Hostie, eine eindeutig eucharistische Symbolik. Auf dem Stein erscheinen die Namen der zum Gral Berufenen.

Helinandus

Helinandus Frigidimontis (um 1160 - 1229) berichtet in seiner Chronik von vor 1204, dass ein in Britannien lebender Einsiedler eine Vision von dem Hüter eines Kelches, Joseph von Arimathia, hatte. Mit diesem Kelch soll Joseph von Arimathia das Blut Christi am Kreuz aufgefangen haben.

Die Gralsburg – Identifizierungsversuche

Es gibt keinen sicheren Hinweis darauf, dass der Mythos einer Gralsburg von einer bestimmten historischen Festung ausgegangen ist. In den Legenden wird sie als versteckt und nahe einem Fluss oder See gelegen geschildert. Nach dem Eintritt der Verwüstung des Landes kann sie nur von einem Menschen reinen Herzens gesehen werden. Das Innere der Burg ist in einigen späten Versionen reich mit Juwelen und Edelsteinen geschmückt. Es existieren zahlreiche alte, als heilig geltende Orte und Gebäude, auf die die Beschreibungen zum Teil zutreffen.

Nach der Gralsburg wurde und wird immer wieder von neuem als real existierende historische Stätte gesucht. Vorwiegend werden Kirchen, Türme, Burgen und Festungsruinen in England und Wales mit der Gralsburg in Verbindung gebracht, aber auch an einige Orte in den spanischen und französischen Pyrenäen knüpfen sich Gralssagen. Die spätere (vor allem englische) Verschmelzung von Artus- und Gralssage führt dazu, dass der Gral auch an Orten gesucht wird, zu denen Artus eine besondere Beziehung hat (z. B. Glastonbury, Winchester Castle).

San Juan de la Peña, wo laut Legende der Heilige Gral aufbewahrt wurde

Folgende Orte werden oft genannt:

  • Die gesamte Umgebung von Glastonbury im Südwesten Englands, wo in der Abtei noch heute zur Weihnachtszeit ein wundersamer Dornenstrauch blühen soll und wo angeblich 1190 die sterblichen Überreste von Artus und Guinevere entdeckt wurden. An der Stelle der im selben Ort befindlichen St. Mary's Chapel soll der Überlieferung nach von Joseph von Arimathia die erste Kirche Europas erbaut worden sein. Der Glastonbury Tor gilt heute noch als der heiligste Ort Britanniens bzw. als die Verkörperung Avalons. An seinem Fuß befindet sich der Chalice Well (Kelchbrunnen), der bekannteste aller Brunnen, die je mit dem Gral in Verbindung gebracht wurden. Dass der Brunnen seit Menschengedenken noch nie versiegt ist, soll damit zusammenhängen, dass einst der Heilige Gral in ihm versteckt wurde.
  • Winchester Castle in Südengland, in dem heute ein runder Tisch aus dem 13. Jahrhundert gezeigt wird, der mindestens seit dem 16. Jahrhundert als derjenige der Tafelrunde König Artus' galt.
  • St. Michael's Mount in Cornwall, Südengland.
  • Montségur in den französischen Pyrenäen, die letzte Rückzugsfestung der Katharer-Ritter, die 1244 im Albigenserkreuzzug eingenommen wurde. Es gibt ein Gerücht, dass einige der belagerten Zitadelle entfliehen und dabei „den Schatz der Katharer“ retten konnten. Tatsächlich basiert diese u.a. von Otto Rahn vertretene Hypothese aber nur auf einem schwachen etymologischen Argument, denn der unübersehbare Montségur hat nichts gemein mit der versteckten Gralsburg und galt auch den Katharern erst als Zuflucht, als Wolfram den „Parzival“ bereits geschrieben hatte.
  • Munsalvaesche (okzitan. Montsalvasch, „Heilsberg“, oder Montsauvage, „Wilder Berg“) nennt Wolfram die Gralsburg. Es ist ungeklärt, ob dies mit einem Ort in den spanischen Pyrenäen zu identifizieren ist. Einer anderen Spekulation zufolge könnte das Vorbild für die Gralsburg die Burg Wildenberg im Odenwald sein, an deren Kamin Wolfram von Eschenbach gerne zu Gast war und dort angeblich sogar Teile seines Parzival vorgetragen, wenn nicht gar geschrieben hat, denn er spielt an einer Stelle seiner Dichtung auf den riesigen Kamin an, der noch heute zu besichtigen ist.
  • San Juan de la Peña, ein Bergkloster in den spanischen Pyrenäen, das versteckt unter riesigen überhängenden Felsen am Boden eines tief eingeschnittenen Flusstales liegt und nur von Ortskundigen zu finden war. Laut den Überlieferungen und zeitgenössischen Klosterurkunden, deren älteste aus dem Jahre 1134 stammt, verehrten dort im Mittelalter Pilger die Reliquie des Santo Cáliz (heute in Valencia) als den Heiligen Gral. Wie Hans-Wilhelm Schäfer in Kelch und Stein und Michael Hesemann in Die Entdeckung des Heiligen Grals aufzeigen, gibt es tatsächlich auffällige Parallelen zwischen den Beschreibungen der Gralsburg und San Juan de la Peña, das zu Füßen des Mons Salvatoris liegt, der in der okzitanischen Landessprache Aragons auch Mont Salvatge hieß. Auch den Gralskönig Amfortas gibt es hier in Gestalt des aragonischen Königs Alfonso I. „el Batallador“, in der Landessprache Anforts genannt, der 1134 zum Sterben in das Kloster gebracht wurde. Sein treuester Gefährte war der französische Ritter Rotrou Perche de Val, den Michael Hesemann als den historischen Perceval identifizierte.
Der Heilige Kelch in der Kathedrale von Valencia
  • In der Kathedrale von Valencia wird in einer Seitenkapelle ein Kelch aus Achat (Santo Cáliz) als Reliquie aufbewahrt, der von den Gläubigen als der Heilige Gral verehrt wird. Er trägt tatsächlich eine arabische Inschrift, die unterschiedlich interpretiert wird. Der spanische Archäologe Antonio Beltrán las li-z-zāḥira, Schäfer dagegen al-labṣit aṣ-ṣilliṣ, was mit der wolframschen Angabe „lapsit exillis“ übereinstimme. Letzteres ist allerdings vom arabischen Vokabular her sinnlos, „lapsit exillis“ ist vermutlich ein von dem des Lateinischen nicht mächtigen Wolfram korrumpiertes lapis ex coelis - „Stein aus dem Himmel“.
    Experten datieren den mörserförmigen Steinbecher in das 1. Jahrhundert vor Christus. Auch Hesemann trägt die Hypothese vor, der in Valencia aufbewahrte Kelch sei der Abendmahlskelch Jesu, der in frühchristlicher Zeit von den Päpsten in Rom aufbewahrt wurde und von dort nach Spanien gelangte. Bei einem Besuch Benedikts XVI. in Valencia im Juli 2006 wurde der „Santo Cáliz“ dem Papst präsentiert, der am nächsten Tag mit ihm vor einer Million Menschen eine hl. Messe feierte.
  • Die spätantike Achatschale, eines der beiden „unveräußerlichen Erbstücke des Hauses Habsburg“, befindet sich in der Schatzkammer des Kunsthistorischen Museums in der Wiener Hofburg. Sie wurde lange Zeit für den Heiligen Gral gehalten, da sie eine feine Äderung besitzt, die als geheimnisvolle Schrift interpretiert wurde.

Der Gral in der Kunst

Musik

Grals- und Parzivalmotive tauchen seitdem in der europäischen Literatur und Kunst in vielerlei Variationen auf. Eine der bekanntesten künstlerischen Darstellungen mit bedeutender Nachwirkung ist das 1882 als Bühnenweihfestspiel in Bayreuth uraufgeführte Werk Parsifal von Richard Wagner.

Bibliographie (Auswahl)

Quellentexte

  • Philippe Walter & Daniel Poirion (Hrsg.): Le Livre du Graal. tome I, Joseph d'Arimathie – Merlin – Les Premiers Faits du roi Arthur, 2001, Bibliothèque de la Pléiade ISBN 2-07-011342-6
    (Erster von voraussichtlich drei Bänden. Außergewöhnlich gut ausgestattete Neuausgabe; ausführlich kommentiert, zweisprachig Original und Neufranzösisch)
  • Chrétien de Troyes: Le Roman de Perceval ou Le Conte du Graal. Der Percevalroman oder Die Erzählung vom Gral, übersetzt und herausgegeben von Felicitas Olef-Krafft, Stuttgart (Reclam) 1991, ISBN 3-15-008649-3
  • Chrétien de Troyes: Perceval: Altfranzösisch / Deutsch, Reclam Verlag, 1990, ISBN 978-3150086490
  • Chrétien de Troyes, Konrad Sandkühler (Übers.): Perceval, oder die Geschichte vom Gral, 7. Auflage, Verlag am Goetheanum, Dornach 1991, ISBN 978-3723508572
  • Chrétien de Troyes, Konrad Sandkühler (Übers.): Gauwain sucht den Gral (Erste Fortsetzung des "Perceval" von Chrestien de Troyes), 4. Auflage, Verlag am Goetheanum, Dornach 1986, ISBN 978-3723508541
  • Chrétien de Troyes, Konrad Sandkühler (Übers.): Irrfahrt und Prüfung des Ritters Perceval (Zweite Fortsetzung von Chrestien de Troyes' "Perceval"), Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1960
  • Chrétien de Troyes, Konrad Sandkühler (Übers.): Perceval der Gralskönig (Ende der zweiten und dritte (Manessier-) Fortsetzung von Chrestien de Troyes' Perceval), 3. Auflage, Verlag am Goetheanum, Dornach 1983, ISBN 978-3723508565
  • Thomas Malory: Die Geschichte von König Artus und den Rittern seiner Tafelrunde, Übersetzung von H. Findeisen nach K. Lachmann, Frankfurt / Main 1977
  • Wolfram von Eschenbach, „Parzival“, Reclam ISBN 3-15-007451-7

Fachwissenschaftliche Literatur

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Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
Email: verlag@steinerverlag.com URL: www.steinerverlag.com. Freie Werkausgaben gibt es auf fvn-rs.net, archive.org und im Rudolf Steiner Online Archiv.
Eine textkritische Ausgabe grundlegender Schriften Rudolf Steiners bietet die Kritische Ausgabe (SKA) (Hrsg. Christian Clement): steinerkritischeausgabe.com
Die Rudolf Steiner Ausgaben basieren auf Klartextnachschriften, die dem gesprochenen Wort Rudolf Steiners so nah wie möglich kommen.
Hilfreiche Werkzeuge zur Orientierung in Steiners Gesamtwerk sind Christian Karls kostenlos online verfügbares Handbuch zum Werk Rudolf Steiners und
Urs Schwendeners Nachschlagewerk Anthroposophie unter weitestgehender Verwendung des Originalwortlautes Rudolf Steiners.
Ausführliche bibliografische Informationen mit Volltextsuche in allen derzeit verfügbaren Online-Ausgaben bietet die Steinerdatenbank.de.

Weblinks

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Einzelnachweise

  1. Koberwitz 1924, herausgegeben v. Adalbert Graf Keyserlingk Stuttgart 1974, S 82
  2. „Wolfram war in Jerusalem gewesen, hatte die Templer kennen gelernt und hat sie in seinem Epos zu den Hütern des Gral gemacht und damit zu denjenigen, die das Geheimnis des Gral kannten.“ (Lit.: Strelka, S. 52)
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