Makrogeschichte

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Makrogeschichte untersucht die Geschichte von sozialen Systemen entlang Entwicklungspfaden auf der Suche nach Regelmäßigkeiten und Entwicklungsmustern.[1]

Abgrenzung

Makrogeschichte ist also nicht beschreibend (ideographisch), sondern an der Aufdeckung von Gesetzen interessiert (nomothetisch). Ihr Ziel liegt in der Gewinnung historischer Einsichten und weniger in der empirischen Absicherung ihrer Erkenntnisse, die notwendigerweise begrenzt sind.

Makrohistoriker

Als Makrohistoriker in diesem Sinne können gelten:[2]

Zur Kritik

"Ich persönlich halte die Begriffsschöpfung "Makrogeschichte" von Harari für extrem problematisch... Ich plädiere in jedem Fall dafür, diesen völlig inadäquaten Begriff wieder fallenzulassen..." (Joachim Stiller)

Siehe auch

Literatur

  • Johan Galtung, Sohail Inayatullah, (Hrsg.): Macrohistory and Macrohistorians. Perspectives on Individual, Social, and Civilizational Change. Praeger Westport, Connectitut London, 1997. ISBN 0-275-95755-1.

Einzelnachweise

  1. Johan Galtung: Macrohistory and Macrohistorians: A Theoretical Framework. In: Johan Galtung, Sohail Inayatullah, (Hrsg.): Macrohistory and Macrohistorians. Perspectives on Individual, Social, and Civilizational Change. Praeger Westport, Connectitut London, 1997. ISBN 0-275-95755-1. S. 1ff.
  2. Sohail Inayatullah, (Hrsg.): Twenty Macrohistorians: A Presentation. In: Johan Galtung, Sohail Inayatullah, (Hrsg.): Macrohistory and Macrohistorians. Perspectives on Individual, Social, and Civilizational Change. Praeger Westport, Connectitut London, 1997. ISBN 0-275-95755-1. S. 11ff.


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