Nichtmetalle

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Schwefel, ein typisches Nichtmetall (dampfende Schwefel-Fumarole auf White Island in Neuseeland)

Nichtmetalle sind chemische Elemente, denen die typisch metallischen Eigenschaften wie hohe elektrische und thermische Leitfähigkeit, gute plastische Verformbarkeit und der charakteristische metallische Glanz fehlen. Sie unterscheiden sich dadurch von den Metallen und Halbleitern bzw. Halbmetallen, wobei der Übergang zu letzteren gleitend ist. Einzelne Nichtmetalle können auch in metallischen oder metallähnlichen allotropen Modifikationen vorliegen, so etwa der Kohlenstoff in Form des Graphits.

Weniger als 20% aller chemischen Elemente sind Nichtmetalle und es handelt sich dabei vorwiegend um Elemente mit relativ geringer Atommasse und hoher Elektronenaffinität. Zu den Nichtmetallen zählen Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Schwefel, Phosphor, Selen, die Halogene („Salzbildner“, von griech. ἅλος halos „Salz“ und γεννάω gennáō „erzeugen“) Fluor, Chlor, Brom, Jod und das ganz seltene und radioaktive Astat, sowie die Edelgase Helium, Neon, Argon, Krypton, Xenon und Radon.