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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
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Schaar ha-Gilgulim

Aus AnthroWiki

Das Schaar ha-Gilgulim ("Tor der Reinkarnationen" oder besser "Tor der Wiedergeburten") ist ein Werk der Kabbala über die jüdische Seelenwanderungslehre. Es wurde nach den Lehren Isaak Lurias (1534-1572) von seinem bedeutendsten Schüler Rabbi Chajim Vital (1543-1620) aufgezeichnet und beruht weitgehend auf den Schilderungen des Ende des 13. Jahrhunderts weithin bekannten Sefer ha-Sohar („Buch des Glanzes“), das die Seelenwanderungslehre, Gilgul Neschamot (hebr. גִלְגּוּל נְשָמוֹת, wörtl. das Rollen der Seelen) oder kurz Gilgul genannt, für eine Weile zum Allgemeingut des osteuropäischen Judentums machte.

Die Seelenwanderungslehre, wie sie auch in der Kabbala gelehrt wird, darf nicht mit der Reinkarnation des Geistes verwechselt werden, sondern beruht darauf, dass die unverwandelten Begierden des Menschen nach dem Tod im Kamaloka dem Astralleib eine tierische Gestalt verleihen. Ähnlich geschieht es auch, wenn der Astralleib im Zuge des geistigen Schulungswegs herausgehoben wird. Um das zu verhindern, musste der Geistesschüler zuvor streng auf eine entsprechende seelische Läuterung (Katharsis) hinarbeiten.

Im Schaar ha-Gilgulim werden umfassend und präzise die verwickelten Gesetzmäßigkeiten der kabbalistischen Wiedergeburtslehre beschrieben, wobei ausdrücklich auf einzelne Verse des Tanach verwiesen wird. Geschildert wird die Wiedergeburt von fünf verschiedenen Seelenteilen (Nephesch, Ruach, Neschama, Chaya und Yechida), wobei deutlich zwischen lebenslanger Inkarnation (Gilgul) und bloß vorübergehenden Inkorporation einer fremden guten Seele (Ibbur) oder bösen Seele (Dibbuk) unterschieden wird.

Weblinks