Mittwoch

Aus AnthroWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Mittwoch (lat. Dies Mercurii „Tag des Mercurius“; franz. mercredi, rumän. miercuri, ital. mercoledì, span. miércoles) ist nach abrahamitischer Tradition der vierte und zugleich mittlere Tag der Woche und wird dem Merkur bzw. dem Planetenmetall Quecksilber zugeordnet. Nach internationaler Norm wird der Mittwoch seit 1976 allerdings als dritter Wochentag gezählt[1].

Nach dem Bericht der Genesis wurden am vierten Schöpfungstag (hebr. יֹ֥ום רְבִיעִֽי jom re‘ve‘ii, 1 Mos 1,14-19 EU) das „kleine“ und das „große“ Licht - also Mond und Sonne - und die Sterne geschaffen.

Nach okkulter Anschauung entspricht der Mittwoch der zweiten Hälfte der Erdentwicklung, die durch den sog. Merkurdurchgang geprägt ist, während die erste Hälfte durch den Marsdurchgang bestimmt war.

"Wir wissen, die Erde geht hindurch durch den Saturn, die Sonne, den Mond, die Erde, den Jupiter, die Venus und den Vulkan. So spricht man es gewöhnlich aus und so ist es auch richtig. Ich habe aber auch schon darauf hingewiesen, daß die Erdenentwickelung zerfällt in die Marszeit und in die Merkurzeit wegen des geheimnisvollen Zusammenhangs, der da in der ersten Hälfte des Erdzustandes zwischen Erde und Mars und in der zweiten Hälfte zwischen Erde und Merkur besteht. Daher setzt man an Stelle der Erde auch Mars und Merkur. Man sagt, die Erde geht durch in ihrer Entwicklung durch Saturn, Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus. So haben wir also als das Gestirn, das als das eigentlich Tonangebende, als die Kraft im zweiten Zeitraum der Erde sich darstellt, den Merkur. Der Merkur ist der Stern, der uns repräsentiert die richtunggebende Kraft, als Richtung nach aufwärts, die der Mensch einschlagen muß." (Lit.: GA 104, S. 82f)

Bereits seit der Mitte der atlantischen Zeit steht die Menschheit unter der Wirkung dieser Merkurkräfte. Dadurch ist auch das Quecksilber auf die Erde gekommen. Seelisch hängen die Merkurkräfte eng zusammen mit der Bewusstseinsseele, so wie die Marskräfte mit der Verstandesseele. Die großen Eingeweihten der Menschheit, wie etwa Buddha oder Hermes, sind stark mit diesen Merkurkräften verbunden und arbeiten mit ihnen an der künftigen Entwicklung der Erde und der Menschheit mit. Sie werden deshalb auch als Merkureingeweihte bezeichnet.

Siehe auch

Literatur

Steiner big.jpg
Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
Email: verlag@steinerverlag.com URL: www.steinerverlag.com. Freie Werkausgaben gibt es auf fvn-rs.net, archive.org und im Rudolf Steiner Online Archiv.
Eine textkritische Ausgabe grundlegender Schriften Rudolf Steiners bietet die Kritische Ausgabe (SKA) (Hrsg. Christian Clement): steinerkritischeausgabe.com
Die Rudolf Steiner Ausgaben basieren auf Klartextnachschriften, die dem gesprochenen Wort Rudolf Steiners so nah wie möglich kommen.
Hilfreiche Werkzeuge zur Orientierung in Steiners Gesamtwerk sind Christian Karls kostenlos online verfügbares Handbuch zum Werk Rudolf Steiners und
Urs Schwendeners Nachschlagewerk Anthroposophie unter weitestgehender Verwendung des Originalwortlautes Rudolf Steiners.
Ausführliche bibliografische Informationen mit Volltextsuche in allen derzeit verfügbaren Online-Ausgaben bietet die Steinerdatenbank.de.

Einzelnachweise

  1. vgl. ISO 8601