Kreuz

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Caspar David Friedrich, Kreuz an der Ostsee (1815)

Das Kreuz (lat.: crux, davon: cruciare = „quälen“, „peinigen“, „foltern“; griech. σταυρός staurós „Holz, Kreuz“[1], seltener[2] auch ξύλον xýlon „Holz“ bzw. auch „Baum, Pfahl, Balken“) ist ein seit ältesten Zeiten in verschiedenen Formen weit verbreitetes Symbol und insbesondere eines der hauptsächlichsten Symbole des Christentums.

Der geistige Hintergrund des Kreuz-Symbols

Das Kreuz ist das grundlegende Symbol für den auf Erden inkarnierten, geistbegabten, von den Kräften des Makrokosmos durchströmten Menschen.

"Man muß selbstverständlich wissen, daß es sich beim Kreuzeszeichen zunächst um nichts anderes handelt, als daß der Mensch sich hinstellt und seine Arme hinstreckt, ausbreitet, und dann ist er das Kreuz. Von oben nach unten geht ein Strom des Daseins, der den Menschen mit dem Makrokosmos verbindet, und durch die ausgestreckten Hände auch. Das Kreuz ist das Zeichen für den Menschen." (Lit.: GA 180, S. 168)

In Form der Swastika ist das Kreuz auch ein Symbol für die sich drehenden Lotosblumen und insbesondere für das 4-blättrige Wurzelchakra, in dem zusammengerollt in dreieinhalb Windungen die Kundalini-Schlange, die als Shakti für die weibliche Urkraft des Universums steht, bewusstlos schläft. Einmal erweckt, kann sie zur höchsten Kraft der Liebe oder zur im höchsten Maß gesteigerten reinen Begierde werden.

Mit seinen vier rechten Winkeln und der darin gestaltend wirkenden Vierzahl ist es ein Symbol für die Erdenwelt, ihre Entwicklung und ihre Festigkeit und materielle Verdichtung, die es dem Menschen erst erlaubt, seine Aufrichtekraft zu entfalten und dadurch sein Ich zu entwickeln. In diesem Sinn ist es auch ein Symbol der auf Erden zu übenden Gerechtigkeit, aber auch für die Leiden, die die in der irdischen Materie verkörperten Wesen erfahren müssen. Alle diese Aspekte des Kreuzes manifestieren und steigern sich in der zum Heil die ganze Menschheit geschehenen Kreuzigung des Christus auf Golgatha.

"Das höchste aller Symbole ist das Kreuz. Aus ihm kann man die ganze Weltgeschichte schöpfen, und sogar die Naturwissenschaft könnte aus ihm aufgebaut werden." (Lit.: GA 266b, S. 46)

Platon hat in seinem «Timaios» davon gesprochen, dass die Weltenseele an das Weltenkreuz geheftet ist, das die Gestalt des griechen Buchstabens Chi (Χ) hat. Und ebenso ist die Menschenseele ans Kreuz geheftet, indem sie durch die drei Naturreiche hindurch muß[3].

"Unter der Welt versteht Platon Pflanze, Tier und Mensch. Die Pflanze ist es, die senkrecht steht, umgekehrt zu ihr ist der Mensch, der den Blick mit dem Haupte in den freien Weltenäther hinauswendet, und der Querbalken ist das Tier. Das ist die Urform des Kreuzes, die in den alten Zeiten und in allen Geheimschulen bekannt war." (Lit.: GA 56, S. 122)

Im Kreuzeszeichen symbolisiert sich die Summe der Kräfte, die gestaltend in den Naturreichen wirken. Der Mensch ist tatsächlich in gewissem Sinn die umgedrehte Pflanze; die Pflanze wird gestaltet durch die Kräfte, die von oben nach unten wirken, beim Menschen ist es umgekehrt. Die Kräfte, die das Tier gestalten, wirken hingegen in der horizontalen Richtung, und auch diese Kräfte nimmt der Mensch in sich auf. Dabei steigt er auf seinem Entwicklungsweg vom Schlafbewusstsein über das tierische Traumbewusstsein schließlich zum hellen Tagesbewusstsein auf, doch um den Preis, dass seine niedere, tierische Begierdennatur von nun an der einst keuschen Pflanzennatur einverwoben ist. Was die Pflanze an natürlicher, begierdefreier Unschuld in sich trägt, muss sich der Mensch erst selbst erringen, indem er das Tier in sich bezwingt.

Das Kreuzeszeichen als Summe von Kräften die die Naturreiche gestalten.

"Die wahre esoterische Bedeutung des Kreuzeszeichens ist eine Summe von Kräften. Die eine Kraftrichtung geht nach unten: das Pflanzenwesen wird dirigiert von dieser Kraft. Beim Menschen ist sie nach der entgegengesetzten Seite gerichtet. Das Tier hat sein Rückgrat horizontal gerichtet, bei ihm zeigt sich die Kraft horizontal die Erde umkreisend. Das seelische Prinzip steigt hinauf vom Pflanzendasein zum Tierdasein, zum Menschendasein. Und Plato, der so oft Dinge zum Ausdruck brachte, die der Einweihung entstammen, sprach den schönen Satz aus: Die Weltenseele ist an den Weltenleib gekreuzigt. - Das heißt, die Weltenseele geht durch Pflanze, Tier und Mensch hindurch; sie ist gekreuzigt in den Kräften der drei Reiche: Pflanzenreich, Tierreich und Menschenreich. Und wenn wir so das Kreuz hineinschreiben in die drei Naturreiche, dann wird uns das Kreuz zum Zeichen der Entwickelungsrichtung.

Nun sagte also der Lehrer zum Schüler: Du hast dir vorzustellen, wie die Pflanze ihren Kelch dem Sonnenstrahl entgegenstreckt, wie die Fruchtorgane zur Reife kommen, wenn die Pflanze geküßt wird vom Sonnenstrahl. - Die Entwicklung zum Menschen geschieht dadurch, daß die reine keusche Pflanzensubstanz durchzogen wird von Begierden, Instinkten und Leidenschaften. Dadurch erobert sich der Mensch sein Bewußtsein, dadurch wird er zum Menschen, daß er hindurchgeht durch die Tiernatur. Dadurch, daß der Mensch in die reine Pflanzennatur die niedere Begierdennatur hineinverwoben hat, ist er auf der anderen Seite aufgestiegen vom dumpfen Pflanzenbewußtsein zum hellen Tagesbewußtsein." (Lit.: GA 101, S. 250f)

Das Kreuz ist auch ein Symbol für die vier Elemente, die zusammen die Erdenwelt aufbauen. Das ist auch eine der esoterischen Deutungen der Kreuzesinschrif I.N.R.I., die exoterisch ausgelegt wird als "Jesus Nazarenus Rex Judaeorum". Andere Deutungen der Rosenkreuzer sind: "Igne Natura Renovatur Integra" (Durch Feuer wird die reine Natur erneuert) und "Igne Roris Nitrum Ivenitur" (Durch Feuer wird das Salz des Taus gefunden).

"Plato spricht davon, daß die Weltenseele an das Kreuz des Weltenleibes gekreuzigt sei. Das Kreuz symbolisierte die vier Elemente. Das Pflanzen-, Tier- und Menschenreich sind mit den vier Elementen aufgebaut. Am Kreuze steht: Jam = das Wasser = Jakobus; Nour = das Feuer, das sich auf Christus selbst bezieht; Ruach = die Luft, Symbol für Johannes; und das vierte Jabeschah = Erde, Fels, für Petrus.

Das Kreuz der vier Apostel und der vier Elemente.

Am Kreuze steht also dasselbe, was in den Namen der [drei] Apostel ausgedrückt ist, während mit dem einen Namen «J.N.R.J.» Christus selbst gemeint ist. «Erde» ist das, wohin zunächst das Christentum selbst gebracht werden sollte, zu jenem Tempel, wohin sich der Mensch selbst gebracht hat, um für das Höhere eine Umhüllung zu sein." (Lit.: GA 093, S. 149f)

Schon die urindischen Eingeweihten, die in Vishva Karman den Abglanz des aus dem Sonnendasein zur Erde herabsteigenden Christus sahen, erlebten nahe ihrem Mittelpunkt ein Kreuz der Erde eingeschrieben und daran hängend einen männlich-weiblichen, hermaphroditischen Menschen, der auf der rechten Seite das Symbol der Sonne, auf der linken das des Mondes und auf dem übrigen Leib die Länder und Meere der Erde trug, darauf harrend, von dem Christus neu belebt zu werden. Die ganze Erde sollte dadurch vom bloßen Formzustand zum Leben übergehen. Die Form stammt von den Elohim, den 7 Schöpfergötter der Genesis, die Belebung dieser in der Schöpfung ersterbenden Form erfolgt durch den Christus, der sich durch das Mysterium von Golgatha mit der Erde verbunden hat.

"Wenn das Geistesauge zurückblickt in alte Zeiten, dann verschwindet die äußere Erdengestalt, wie sie sich den physischen Sinnen darbietet, die ja nur Maja ist, und es stellt sich an Stelle dessen etwas dar, was man vergleichen könnte mit der Form des Menschen, aber nur mit dieser, mit der Gestalt des Menschen. Für den geistigen Blick verwandelt sich die Erde - ich sage ausdrücklich die Erde - aus der äußeren Majagestalt in die Erdengestalt des Menschen, der in Kreuzesform die Arme ausgebreitet hat, der allerdings in dieser Gestalt dann männlich-weiblich ist. Der Geistesforscher sieht die Erde der Zeit, bevor Christus herabgestiegen war, in Kreuzesform, und zwar wie einen Menschen. Wir werden da an das wunderbare Wort des Plato erinnert, der es aus den Mysterien heraus gebildet hat, daß die Weltenseele am Kreuze des Weltenleibes gekreuzigt ist. Das ist nichts anderes als die Wiedergabe der Erscheinung, die sich dem geistigen Blick darbietet. Der Christus am Kreuz starb; und dadurch ging die Erde von der bloßen Form ins Leben über. Für die Zeit vor Christus stellt sich dem geistigen Blick die Erde als bloße Form dar; für die nachchristliche Zeit stellt sich die Erde dar als von dem Christus-Prinzip neu belebt. Damals also, als das Christus-Prinzip in die Erde eingetreten ist, ist etwas ähnliches geschehen wie bei der Mondentrennung; es ist in etwas, was sonst Form geblieben wäre, Leben hineingetreten. Auf das Christus- Ereignis wiesen - richtig betrachtet - alle alten Zeiten hin. Wie der heutige Mensch zurückweist auf den Christus als auf ein Wesen, das in einem bestimmten Zeitpunkt eingetreten ist in die Menschheitsentwickelung, so wiesen die Eingeweihten der vorchristlichen Zeit immer darauf hin, daß der Christus kommen werde; und sie zeigten das, was auf den Christus hinwies, was gleichsam den Christus vorherverkündete. Nichts hat den Christus mehr vorherverkündet als jene gewaltige Erscheinung, die sich dem geistigen Blick unter gewissen Bedingungen darbot, für den die Erde in ihrer physischen Form verschwand und das Geistesauge hinblickte auf die Weltenseele gekreuzigt am Weltenleibe. In grauer indischer Vorzeit haben die Weisen erzählt, daß in dem Augenblicke, wenn ihnen der hellseherische Blick aufging, sie dann fanden tief, tief unter den Bergen der Erde, nahe dem Mittelpunkte der Erde, ein Kreuz, darauf einen männlich-weiblichen Menschen hängend, eingezeichnet auf der rechten Seite das Symbolum der Sonne, auf der linken Seite das Symbolum des Mondes, auf dem übrigen Leib die Länder und einzelnen Meeres- und Landesgestaltungen der Erde. Das war eine hellseherische Vision, welche die alten Weisen Indiens gehabt haben von jener Gestalt, die da wartete auf unsere Erde, um belebt zu werden von dem Christus-Prinzip. Und diese alten Weisen Indiens haben damit, daß sie hingewiesen haben auf die wichtigste prophetische Voranzeige des Christus-Ereignisses, bewiesen, daß, wo sie tiefer schauten, sie sagen konnten: Der Christus wird kommen, denn das, was auf ihn hinweist, ist da. - Deshalb ist die älteste Weisheit da, wo sie in die höchsten Regionen hinaufsteigt, Prophetie; sie blickt auf etwas, was da kommen wird in der Zukunft. Alles das, was in der Zukunft ist, ist Wirkung der Gegenwart. Was aber als geistig Bedeutsames geschieht in der Zukunft, kann so sein Dasein bereits für den geistigen Blick in der Gegenwart andeuten. Das Christus-Ereignis wurde nicht etwa in äußerlich abstrakter Weise, es wurde für den geistigen Blick angedeutet dadurch, daß für das Leben des Christus, das sich in einem bestimmten Zeitpunkt mit dem Leben der Erde verband, sich vorher die Form, die Gestalt der Weltenseele am Kreuze des Weltenleibes darbot." (Lit.: GA 113, S. 68ff)

Rosenkreuz mit 7 roten Rosen

Diese Zusammenhänge bilden auch den Hintergrund der Rosenkreuz-Meditation. Bei fortgesetzter Meditation über das Symbol des Rosenkreuzes verwandeln sich die Farben in die Gegenfarben. Das schwarze Holz erhellt sich zum Weißen, das von innerlicher Liebe strahlende Rot der Rosen wandelt sich zum Grün des nach außen wirkenden Lebens:

"Aber die Seele ist nicht ganz allein auf sich angewiesen auf diesem schweren Weg des Esoterikers; es gibt etwas, woran sie sich halten kann. Etwas derartiges ist das Rosenkreuz. Wir sollen es auf uns wirken lassen; wir sollen uns klar sein, daß das Schwarz des Holzes darstellt unsere Leiblichkeit, die verhärtet und verdorrt ist, daß wir unser niederes Ich, das sich identifiziert mit der Leiblichkeit, ebenso dunkel und tot werden lassen müssen, wie das Holz des Kreuzes tot ist. Dann wird das höhere, geistige Ich so in uns wirken, wie sich das Schwarz des Kreuzes zu hellen, strahlenden Lichtlinien umwandelt. In der gleichen Weise wird das Rot der Rosen sich aus der Farbe der innerlich wirkenden Liebe zum Grün umwandeln, der Farbe des nach außen wirkenden Lebens." (Lit.: GA 266b, S. 97)

Das Rosenkreuz steht im engen Zusammenhang mit dem bekannten Rosenkreuzerspruch «Ex deo nascimur - In Christo morimur - Per spiritum sanctum reviviscimus»:

"Es stellt sich die Entwicklung des Menschen in demjenigen Symbolum dar, welches gehört zu dem tief bedeutsamen Rosenkreuzerspruch (Gemeint sind die Worte: «Ex deo nascimur - In Christo morimur - Per spiritum sanctum reviviscimus) in dem schwarzen Kreuz mit den roten Rosen. Es empfindet der Mensch dieses Symbolum als etwas Lebendiges, in welchem leben und weben die geistigen Kräfte, die ihn aufgebaut haben so, wie er aus der Gottheit her ausgeboren ist. Dann aber weiß er, daß weitere Entwickelung seiner Seele möglich ist durch Anstrengung seiner eigenen Kräfte. Er weiß, daß nicht nur sein Blut rein werden soll wie der rote Pflanzensaft der Rosen, daß auch das schwarze Kreuz sich umwandeln muß, indem er seine Hüllennatur läutert und über das bloß Persönliche hinauswächst, wenn er sich hingibt an etwas unendlich Gr ö ß e r e s. Dann stirbt er in dem Christus, und vor seiner Seele verwandelt sich das dunkle, schwarze Kreuz in ein leuchtendes, strahlendes Kreuz. Die roten Rosen erweitern sich zu einem unendlichen Kreise, wenn die Seele sich immer mehr in den Makrokosmos einlebt, bis sie sich selber als dieser Kreis empfindet. Im allumfassenden Makrokosmos erlebt sich dann der Mensch in einem neuen Dasein. Dann, auf geheimnisvolle Weise, verwandeln sich die Farben des Symbolums, die Rosen zeigen sich grün, das Kreuz weiß. Ahnen kann die Seele nur die volle Bedeutung, indem sie empfindet die Kraft, welche ihr entgegenströmt. Wie aus höheren Geistessphären ihr entgegenstrahlend schaut und erkennt die Seele dieses heilige Symbol. Streng und kraftvoll zeigt es sich als eine Aufforderung zur stetigen Arbeit, damit einmal erreicht werde das große Ideal, welches ein jeder einzelne Mensch verwirklichen kann, wenn er wiedergeboren wird in dem heiligen Geist." (Lit.: GA 267, S. 480)

Verschiedene Kreuz-Formen

Vorchristliche Zeit

In der Indus-Kultur (ca. 2800–1800 v. Chr) symbolisierte die nach rechts abgewinkelte, meist rotgefärbte Swastika , die als männliches Prinzip dem Gott Ganesha entsprach, den Sonnenaufgang, den Tag, das Leben und das Heil. Die nach links gewinkelte und meist blau gefärbte Swastika stand hingegen für den Sonnenuntergang, die Nacht, den Tod und das Unheil und wurde der Göttin Kali zugeordnet.[4]. Die nach rechts gewinkelte Swastika dreht sich nach indischer Anschauung linksherum, also gegen den Uhrzeigersinn; bei der nach links gewinkelten Swastika ist es genau umgekehrt.

Ein altes Symbol ist auch das Sonnenkreuz (auch Radkreuz) 🜨, das zugleich eines der beiden astronomisch-astrologischen Symbole für die Erde ist.

Christentum

Im Urchristentum der ersten beiden Jahrhunderte nach Christus ist das Kreuz-Symbol noch nicht gebräuchlich, sondern vor allem das Staurogramm und das Christusmonogramm (Labarum) und das Fisch-Symbol (IXTHYS). Die erste Kreuzform war das T-förmige Taukreuz, mit dem auch das koptische Henkelkreuz zusammenhängt, das dem ägyptischen Anch entspricht.

Das bekannteste und in den westlichen Kirchen verbreitetste christliche Kreuz ist das ab dem 4. Jahrhundert zur Zeit von Kaiser Konstantin dem Großen (324–337 n. Chr.) nachweisbare Lateinische Kreuz oder Passionskreuz, bei dem der Querbalken kürzer als der Längsbalken ist und diesen oberhalb der Mitte kreuzt und an den Kreuzestod erinnert. Das auf dem Kopf stehende lateinische Kreuz wird als Petruskreuz bezeichnet, das an den Märtyrertod des Apostels Petrus gemahnt. Das Griechische Kreuz, von dem sich auch das Tatzenkreuz der Templer ableitet, hat hingegen vier gleichlange Arme. Das schräggestellte Andreaskreuz (auch Schrägkreuz genannt) erinnert an das Martyrium des Apostels Andreas.

Literatur

  1. Rudolf Steiner: Die Erkenntnis der Seele und des Geistes, GA 56 (1985), ISBN 3-7274-0560-0 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  2. Rudolf Steiner: Die Tempellegende und die Goldene Legende , GA 93 (1991), ISBN 3-7274-0930-4 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  3. Rudolf Steiner: Mythen und Sagen. Okkulte Zeichen und Symbole, GA 101 (1992), ISBN 3-7274-1010-8 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  4. Rudolf Steiner: Der Orient im Lichte des Okzidents, GA 113 (1982), ISBN 3-7274-1130-9 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  5. Rudolf Steiner: Aus den Inhalten der esoterischen Stunden, Band II: 1910 - 1912, GA 266b, (1996), S. 46
  6. Rudolf Steiner: Seelenübungen, Band I, GA 267 (2001)
  7. Joachim Stiller: Das Kreuz als Universalzeichen I PDF, Das Kreuz als Universalzeichen II PDF
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Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
Email: verlag@steinerverlag.com URL: www.steinerverlag.com. Freie Werkausgaben gibt es auf fvn-rs.net, archive.org und im Rudolf Steiner Online Archiv.
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Einzelnachweise

  1. Das altphilologische "Griechisch-Deutsche Handwörterbuch Gemoll" nennt als Primärübersetzung Stamm und Kreuz, das davon abgeleitete Verb [[Polytonisch|σταυρόω}} bedeutet „einen Pfahl einschlagen“, aber auch „kreuzigen“
  2. Als ξύλον („Holz“) wird das Kreuz nur im Johannesevangelium, in der Apostelgeschichte und besonders häufig in den Briefen des Paulus bezeichnet.
  3. Astronomisch gesehen ergibt sich das X-förmige Chi aus dem Himmelsäquator und der um etwa 23,4° gegen diesen geneigten Ekliptik.
  4. Günter Lanczkowski: Artikel Kreuz I: Religionsgeschichtlich. In: Theologische Realenzyklopädie Band 19. Berlin / New York 1990, S. 712.